Isabelle Krieg - Künstlerin

Shownotes

Es gibt Menschen, die schauen auf die Welt und entdecken Geschichten.
In einer getragenen Jacke. In einer Kaffeetasse. In einem Stück Treibholz,
einem Straussenei, in Spuren, die die Zeit hinterlässt.

Für die Künstlerin Isabelle Krieg ist Kunst visuelle Philosophie und
das Begreifen mit dem Herzen, mit dem Gemüt und mit dem Körper.

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00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Wachs & Gäste.

00:00:19: Es gibt Menschen, die schauen auf die Welt und entdecken Geschichten in einer getragenen Jacke, eine Kaffeetasse einen Stück Treibholz einem Straußenei in Spuren, die die Zeit hinterlässt.

00:00:35: so auch mein heutiger Gast die Künstlerin Isabel Krieg.

00:00:40: Liebe Isabel Herzlich willkommen und ganz wunderbar, dass du heute da bist.

00:00:45: Vielen Dank!

00:00:48: Ich bin sehr gespannt über was wir beide heute so ins Philosophieren kommen?

00:00:53: Wohin uns die Kunst als solches trägt?

00:00:56: Wuhin uns ganz besonders deine Kunst mitnimmt?

00:01:00: Und wohin uns auch Du als Mensch mitnimmst?

00:01:04: Staaten möchte ich gerne erst mal mit der Begrifflichkeit Kunst.

00:01:09: Wie interpretierst du für dich diesen Begriff?

00:01:14: Das ist ja mal eine schwere Frage, gleich zu beginnen.

00:01:19: Ja also Kunst ist bildenrisches, visuelles Schaffen kann aber auch weitergefasst sein, kann ja auch mit Ton, also Audio oder... Da geht es schon los.

00:01:37: Also ich würde jetzt zum Beispiel Theater und Schreiben auch unter Kunst nehmen, aber wir können sie ja mal wieder enger fassen.

00:01:44: Dann bleiben wir beim Bildnerischen und Formen formal verbunden mit, ich würde sagen Zeitgeistigen Fragen und Problemen die auch das schaffen wahrscheinlich überhaupt ausgelöst haben.

00:02:05: Also das können auch Ängste sein.

00:02:09: Und man verarbeitet diese Fragen, diese Probleme oder auch diese Beobachtungen bildnerisch visuell formal und darin sind eben auch viele philosophische Fragen enthalten und es gibt ja mal... Es gibt jemand der hat gesagt Kunst ist visuelle Philosophie.

00:02:35: Das habe ich von der Dresdner Komikerin Anna Matheur, Kabarettistin.

00:02:41: Vielleicht hat sie es von woanders aber für mich trifft das zum Beispiel sehr zu.

00:02:46: Also anstatt die Philosophie mit Worten auszudrücken drückt sie sich in ein Kunstwerk aus und man begreift das Kunstwerk ja auch dann anders.

00:02:56: Man begreifte es nicht nur mit dem Intellekt also auch Aber man begreift es auch mit dem Herz, mit dem Gemüt.

00:03:04: Mit den Gedärmen und der Körperintelligenz.

00:03:11: Ja.

00:03:13: Schön erklärt!

00:03:15: Was waren deine ersten Berührungspunkte mit Kunst?

00:03:18: Wie bist du zur Kunst gekommen?

00:03:21: Ich habe schon als Kind sehr gern gezeichnet, gebastelt... ich hab in Garten kleine Nester aus Gras gebaut und rote Beeren reingetan, die dann zum Beispiel aber versteckt.

00:03:37: Oder Nester mit Glasscherben drin und die auch versteckt – das waren eigentlich auch schon Kunstwerke.

00:03:45: Als Kind wollte ich ja Klauen werden oder Verkäuferin.

00:03:49: Aber nur Orangen- und Bananen!

00:03:52: Wegen den Farben?

00:03:53: Weil es damals die exotischsten Früchte waren.

00:03:55: dich kannte in den Siebzigerjahren Und ich behaupte immer, später wollte ich Mehr-Tiererin werden.

00:04:03: Ich war in der katholischen Nonnen Schule und das hat mich beeindruckt, dass Mehr-Terrorinnen ihr Leben für ihre Überzeugung geben.

00:04:11: Und ich Behaupte ja immer, dass ich jetzt als Künstlerin alles drei bin.

00:04:16: Also ich bin Verkäuferin, ich bin Clown... ...ich bin Mehr-tiererin weil man muss auch viel leiden!

00:04:22: Und ich bin natürlich schöpferisch tätig.

00:04:24: vielleicht bin ich sogar ein bisschen Göttin Genau, aber sie kommen nicht aus einer künstlerischen Familie.

00:04:32: Eher so kleinbürgerlicher Hintergrund und irgendwann im Gymnasium war klar ja ich werde jetzt nicht einfach an die Uni gehen und irgendwas studieren sondern Kunst hat mich schon immer interessiert und das war einfach lange nicht klar.

00:04:46: mache ich gehe ich in Richtung Kunst und Gestaltung oder gehe ich Richtung Zirkus- und Theater?

00:04:52: Das hat dann ungefähr fünf Jahre gebraucht bis ich mich dann entschieden habe.

00:04:58: Pipistrello ist ja, glaube ich, der Zirkus wo du

00:05:00: warst und auch

00:05:01: dieser Kinderzirkus.

00:05:02: Das ist ganz interessant weil ich hab gerade neulich von jemandem gehört, der das macht.

00:05:06: Und da hast Du ja auch Kunst studiert.

00:05:11: ein bisschen?

00:05:12: Habe ich nicht!

00:05:14: Genau wenn man das so abgekürzt aufschreiben muss, Hochschule für Kunst und Design, Lucerne und Akademie Dimitri Verscho.

00:05:25: Das ist eine kürzeste Version.

00:05:28: Eigentlich waren alles Versuche also ich war schon... Also wie gesagt ich war im Pipistrello danach war ich im Fokus an der Schule für Gestaltung Lucerne.

00:05:38: dann habe ich aber schon wieder Sehnsucht bekommen.

00:05:40: nach Zirkus- und Theatern hab' ich die Dimitrischule angefangen.

00:05:44: dort haben uns die Lehrpersonen gesagt überlegt euch das sieben Mal ob ihr das machen wollt Und ich habe es mir siebenmal überlegt und habe gesagt, okay.

00:05:52: Ich glaube...ich fühle mich wohl, wenn nicht mein Körper auf der Bühne ist sondern meine Werke und hab quasi demissioniert!

00:05:59: Also es gab diese Selektionen wo sowieso die Hälfte der Studentinnen gehen mussten und ich habe meinen Brief gegeben meint und hab gesagt Ich gehe freiwillig.

00:06:10: Und sie hätten sich auch so entschieden.

00:06:12: tatsächlich, das war gut!

00:06:14: Dann bin ich zurück an die Schule für Gestaltung und habe einen Semester Textil-Design studiert was sehr interessant war.

00:06:20: aber da war die Stimmung in der Klasse so schlimm... Da musste ich aufhören.

00:06:24: wir haben vier Leute haben aufgehört.

00:06:27: im ersten Jahr Ja dann hab' ich hin und her überlegt Ich habe erst mal nur gejobbt, so als Fahrradkurvierin und Bioladenverkäuferin.

00:06:37: Das war damals noch relativ exotisch bioladen Anfang neunziger Und hab dann gedacht okay ich werde Illustratorin.

00:06:44: Dann habe ich ein zweijähriges Zweijährige Grundausbildung gemacht für visuelle Kommunikation und in dieser Zeit ist mir halt klar geworden ich will eigentlich freie Kunst machen und ich habe die Freien Künstler Künstlerinnen, StudentInnen an dieser Schule auch immer beäugt und da war zum Beispiel Roman Siegner als Lehrkraft.

00:07:06: Er hat mit denen im Hof so Haufen gesprengt.

00:07:09: das fand ich natürlich super!

00:07:11: Ich habe in der Zeit auch eine Performance Workshop gemacht bei Ruhe die Schill und Monika Günther.

00:07:18: Das hat mich sehr inspiriert und ich wusste dann schon okay ich fand jetzt diese freie Kunstklasse immer so... Die hab' ich ein bisschen misstrauisch beäugen Und hab so gedacht, ich weiß jetzt was ich will.

00:07:31: Ich will freie Kunst machen aber ich mach keine Akademie mehr.

00:07:35: Ich hab gedacht das kann nicht einfach selber und es war ein bisschen blauäugig.

00:07:39: also es hat natürlich funktioniert.

00:07:41: aber es war trotzdem diese Jahre der Suche die waren auch sehr schmerzhaft weil ich mich nicht entscheiden konnte.

00:07:49: darunter habe ich gelitten es hat mich wie zu vieles interessiert.

00:07:52: ich habe ganz viele Aufnahmeprüfungen gemacht an vielen Schulen an vielen Orten genommen wurden und dann habe ich so gedacht, ja nein wenn die mich nehmen sind sie nicht gut genug.

00:08:03: Es war sehr selbstzerstörerisch auch.

00:08:06: Das hat für mich viel Kraft gekostet und irgendwann wusste ich so okay ich weiß jetzt endlich was ich will aber jetzt mache ich keine Akademie.

00:08:15: Ja und dann hatte ich aber Glück Zuerst mal zurück nach Freiburg, da komme ich ja her.

00:08:20: Ein bisschen ratlos war ich da und habe erst einmal wieder archäologische Ausgabungen gemacht.

00:08:26: Das habe ich nämlich schon als Jugendliche gemacht immer so aus Job.

00:08:29: Das ist etwas was ich sehr gerne mache.

00:08:32: So als Zwischenfase zum Geld verdienen.

00:08:34: und dann war ein Artikel in der Zeitung unterstand wer will nach Berlin?

00:08:40: Atelier Stipendium des Kantons Freibug ist ausgeschrieben.

00:08:43: das war Das bin ich, ich will nach Berlin.

00:08:49: Und dann habe ich mich wirklich total ins Zeug gelegt um da ein Dosier zu machen mit all diesen Arbeiten die in diesen Jahren der Suche entstanden sind und ja hab das bekommen.

00:09:01: also Hatte das Glück, dass diese Jury – ich war damals siebenundzwanzig Jahre alt – die Jury hat gesehen, diese junge Frau ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt.

00:09:11: Wie erfördern Sie, indem wir ihr dieses Atelier Stipendium geben?

00:09:14: Das ist natürlich toll!

00:09:15: Dann bin ich nach Berlin.

00:09:17: Aber vorhin habe ich was vergessen.

00:09:18: Ich habe gesagt, ich wollte Illustratoren werden und das habe ich dann auch wieder verworfen, indem auch zum Teil so kleine illustrative Arbeiten gemacht habe für Freundinnen und hab das gut gemacht, aber so gemerkt.

00:09:33: Boah dieses Auftragsding, das liegt mir eigentlich nicht so!

00:09:36: Ich muss wirklich aus mir heraus und aus dem was mich interessiert arbeiten

00:09:41: können.".

00:09:42: Genau, da bin ich nach Berlin.

00:09:44: Und das würde ich als Startschuss bezeichnen für meine richtige Künstlerinnen-Karriere.

00:09:51: Also es war ein halbes Jahr als Atelier Stipendium und ich habe mich natürlich in die Stadt und auch in Menschen dort verliebt und bin dann gleich einfach dort geblieben erst mal ein paar Jahre.

00:10:11: In deinem Schaffen als Künstlerin Isabel sammelst du ja nicht einfach Materialien sondern ... Ich finde du sammel's Leben!

00:10:18: Du verwandelst alltägliches in Kunst und eröffnest damit neue Perspektiven auf Themen wie Vergänglichkeit, Erinnerung, Natur, Unendlichkeit.

00:10:32: Und all das was uns Menschen verbindet.

00:10:34: Warum

00:10:35: kunst

00:10:36: als Ausdrucksform letztendlich?

00:10:39: Was ist dir das Wichtigste an deiner

00:10:41: Kunst?

00:10:46: Ja, es tatsächlich hätte es natürlich jetzt wenn ich auch vorhin zurückgreife.

00:10:52: Es hätte letztendlich auch Theater sein können.

00:10:56: aber das war eben die Entscheidung dass sich für mich als geeigneter finde meine Gedanken, meine Fragen oder meine Erkenntnisse oder meine Neuordnungen der Realität über übers visuelle darzustellen also Formen, Farben und Materialien.

00:11:20: Das ist jetzt meine Antwort auf warum Kunst?

00:11:25: Das ist einfach mein Kommunikationsmittel was ich am geeigneten, am tollsten, am inspirierendsten erfüllendsten finde.

00:11:36: also auch wenn ich andere Kunstwerke sehe die mich begeistern wobei ich zugeben muss das ein großartiges Konzert oder Tolles Buch, ein toller Film.

00:11:46: Ein Theaterstück, eine Performance – das kann mich genauso begeistern und dort nehme ich es jetzt wieder zusammen.

00:11:54: Und was war die zweite Frage?

00:11:56: Was dir das Wichtigste an deiner Kunst

00:11:57: ist!

00:12:00: Ja also sicher eine Form von Umordnung Neuordnung neu Erfindung.

00:12:07: Ich nehm ja gern Sachen, die es schon gibt und verwandle die in etwas universelles.

00:12:16: Ich glaube daran, dass die großen Fragen im Kleinen enthalten sind und umgekehrt.

00:12:21: Das haben ja auch schon viele Philosophen oder Philosophinnen besprochen.

00:12:27: Und ich setze das in der Kunst um.

00:12:29: Also ich glaube ja auch, dass man durch Kunsterkenntnisse haben kann, die man sonst nicht... mit anderen Wissenschaften nicht erlangt.

00:12:40: Und diese Erkenntnisse können auch an Erleuchtungen grenzen, also es hat schon ein bisschen was Göttliches finde ich.

00:12:48: Das vermag meiner Ansicht nur für uns Menschen.

00:12:52: die Kunst vielleicht auch Religion davon habe ich mich aber ziemlich verabschiedet.

00:12:58: da bin jetzt keine Spezialistin Ich würde sagen das wahrscheinlich.

00:13:02: Meine Religion ist wahrscheinlich die Kunst oder auch die Erde.

00:13:05: Es sind zwei ganz verschiedene Sachen, aber das verschmilzt ja bei mir schon auch und ich mag es mit unscheinbaren Materialien zu arbeiten die einfach zur Verfügung sind, weil ich eben glaube dass die großen Fragen auch in denen enthalten sind.

00:13:23: Also auch das gesellschaftliche Fragen zum Beispiel auch, dass man die an den kleinen Sachen zieht, an unscheinbaren Sachen und an den Rändern am Abfall, am Schmutz.

00:13:36: Und deswegen arbeite ich auch so.

00:13:39: also zum Beispiel jetzt schmutz Male Porträt in Kaffeetassen und das sieht aus wie schmutziges Geschirr, aber letztendlich ist darin auch eine ganze Welt enthalten oder eine Geschichte.

00:13:57: Also das alltägliche Formel.

00:14:00: ich wiederum zum Universellen, zum Universum und ich hatte ja auch mal eine Ausstellung die hieß Alltag Und das ist auch wie ein super, ich spiele ja auch gerne mit Worten.

00:14:16: Da ist wie beides enthalten.

00:14:17: also der Alltag den wir jeden Tag haben wo wir das Gewöhnliche jeden Tag erleben und da ist eben das All enthalten und das Al ist ja auch etwas Das ist wie das andere Extrem, das ist das Unbegreifliche Das Unendliche, das was wir auch die ganzen Physikerinnen, die sich damit beschäftigen.

00:14:40: Astrophysikerinnen können auch nur einen Teil erklären wo es dann wieder ins Göttliche geht.

00:14:45: oder also solche Sachen interessieren mich sehr und ich versuche auch Sachen die ich eben nicht begreifen kann oder die mich ängstigen zum Beispiel dass sterben und was danach kommt versuche ich dann eben mit alltäglichen Dingen zu begreifen was ich natürlich dann immer noch nicht begreife, aber ich arbeite damit.

00:15:10: Und das gibt mir auch ein Stückchen oder nicht nur mehr auf den Besucherinnen.

00:15:16: Das kann Trost geben und das kann ... einen Verbundenheitsgefühl erzeugen und das finde ich zum Beispiel ganz wichtig.

00:15:24: Also Verbundenheit ist etwas, was mir ganz wichtig ist und wo ich finde es geht gerade extrem verloren und das kann Kunst zb auch herstellen.

00:15:36: Ist es dir in dem Zusammenhang auch wichtig dass die Menschen deine Kunst verstehen?

00:15:42: Ja, also verstehen wie gesagt nicht unbedingt mit dem Intellekt und damit nicht nur mit dem intellekt sondern mit sehr vielen Szenen.

00:15:49: Es ist mir total wichtig ja weil ich habe ja gesagt Kunst ist meine Kommunikationsform und sonst könnte ich die ja in der Schublade lassen wenn es nur meine eigenen Therapie oder so wäre.

00:16:02: nein das ist mir ganz wichtig und mich freut es eben besonders.

00:16:07: Eine großen Gruppe von Menschen gefällt, also auch Kindern zum Beispiel oder Jugendliche noch besser.

00:16:12: Oder alte Menschen und Leute die sich nicht mit Kunst beruflich beschäftigen.

00:16:21: Das finde ich toll.

00:16:22: Wobei ich nichts sagen will, dass ich Mainstream... Mit Mainstream habe ich ganz viele Probleme sowohl in der Musik als auch allzu gefährliche Kunst.

00:16:30: damit kann ich gar nichts anfangen.

00:16:32: Ich meine wirklich etwas was tiefer geht das aber nicht verrätselt ist dass ich keine kühle Kunst mache, keine verrätzelte Kunst.

00:16:40: Meine Sachen versteht man eigentlich meistens ziemlich unmittelbar.

00:16:45: Es gibt ja dann noch verschiedene Schichten und so oder jeder kann natürlich da auch Sachen hinein interpretieren die ich vielleicht gar nicht gesehen habe.

00:16:55: womit ich auch sagen will das Werk ist intelligenter als ich.

00:16:59: also ich mache ein Werk.

00:17:01: Das Werk entwickelt ein Eigenleben, überrascht mich auch oft und enthält mehr als ich intendiert habe.

00:17:09: Also als ich beabsichtigt habe.

00:17:11: Und das wiederum können dann andere Leute auch sehen.

00:17:14: Und dass ist natürlich eine Tolle Form der Kommunikation und auch des Verbundens sein Herstellungs- oder Schaffens.

00:17:25: Du hast gerade eben gesagt, du beschäftigst dich schon auch viel mit Ängsten oder das was dich so wirklich auch beschäftigt und trotzdem schaffst du es ja dass deine Kunst auf eine sehr poetisch humorvolle Art und Weise rüberkommt.

00:17:40: Und was ich ebenfalls sehr spannend finde, ist du bist ja überhaupt nicht festgelegt in deiner Art Kunst zu zeigen.

00:17:47: also das ist wie so ein bunter Blumenstrauß finde ich an Möglichkeiten und Ausdrucksformen.

00:17:52: Du zeichnest, du malst, du fotografierst, schaffst Objekte, du zeigst Kunst am Bau im öffentlichen Raum.

00:17:59: Du machst Installationen und Performances.

00:18:03: Was reizt dich an dieser Vielfalt?

00:18:06: Ich bin einfach so.

00:18:08: Es zeigt vielleicht auch, wie viel Mühe ich hatte mich für einen Beruf zu entscheiden und das ist auch kein Wunder dass es dann Kunst geworden ist weil da hat man ja eine Vielfalt.

00:18:17: Da hat man keine Routine.

00:18:19: also ich bin immer wieder neu Expertin für was Neues?

00:18:24: wenn ich mit einem neuen Material arbeite oder eine Arbeit Weil ich immer von Themen ausgehe, dann suche ich mir das Medium dazu.

00:18:32: Meistens ist es halt was Analoges.

00:18:34: Es ist irgendein Material womit ich eine Skulptur oder ein Objekt mache.

00:18:39: Ich mag Abwechslung Das gefällt mir und ich mag, also ich gehe halt tatsächlich nicht von einem Medium aus sondern vom Themen.

00:18:48: Und dann suche ich mir die passende Form dazu – das kann sein dass es eine Performance ist oder eine Skulptur oder eine Rauminstallation.

00:18:56: Also wenn ich zu einem Ort eingeladen werde, dann gehe ich oft von den Räumen aus oder von der Geschichte Thematik beinhaltet.

00:19:06: Und sonst sind das halt Ideen, die mir auch im Alltag kommen, die mich so anfliegen als kleines... Manchmal ist es ein Wort, manchmal is' es ein Bild, manchmal ist es eine Situation und dann suche ich mir eben das Medium dazu.

00:19:19: Es bleibt meistens im Analogen, dass ich bin jetzt digital nicht so der Hirsch und aber es könnte auch mal ein Video durchaus ein Video werden oder eine Audio Kunst.

00:19:32: Meistens ist es dann, drückt er sich bei mir durch Material aus oder durch... Ja also jetzt sicher nicht klassische Malerei wobei das kommt vielleicht auch sogar wieder, dass ich wieder male.

00:19:57: Da du von den Themen ausgehst und dich für eine Kunstform entscheidest gibt's trotzdem so eine Lieblingsausdrucksform die du

00:20:07: hast?

00:20:08: Das ist aber ganz schwierig, also im Moment nicht.

00:20:14: Also sicher immer etwas wo ich Ideen die ich im Kopf empfangen habe, die ich dann eben durch Material ausdrücke was oft aus dem Alltag entspringt.

00:20:25: Ich habe gerne mit Lebensmitteln gearbeitet weil sie auch alltäglich sind obwohl sie ja auch sehr aufgeladen sind.

00:20:33: zum Teil aber das gefällt mir auch wiederum und Ich habe so früher, habe ich eben auch noch mehr gemalt.

00:20:42: Aber das Malen hat mich zu sehr entspannt!

00:20:46: Ich bin dann immer eingeschlafen.

00:20:49: Und ich könnte mir vorstellen dass wenn ich älter werde und ich möchte ja hundert Jahre alt werden, dass sich dann einfach gegen Schluss allenfalls wieder auf die Malerei zurückgreifen weil das war auch etwas ist was ich sehr beglückend finde Das malen selber, aber auch eine gute Malereien anzuschauen.

00:21:10: Das finde ich wahnsinnig toll!

00:21:13: Im Moment habe ich kein Lieblingsmedium.

00:21:15: Ganz im Moment sind es vielleicht Holzschindeln, aber das ist jetzt wieder über eine Arbeit.

00:21:22: Ich habe schon mehrmals mit Holzschinden gearbeitet und das ist gerade weil die Themen eine Ausstellung hervorgebracht haben.

00:21:32: Aber nein, in diesem Sinn habe ich keine Lieblungsmaterial.

00:21:36: Also möglichst, was ich sagen kann.

00:21:38: Möglichst halt immer mehr nachhaltig natürlich nicht giftig entweder schon jetzt gebraucht oder dass man es wieder verwerten kann.

00:21:52: also da auch dich immer, immer mehr drauf.

00:21:54: Weil ich denke eigentlich sollten alle Menschen so versuchen zu arbeiten.

00:21:59: angesichts der Lage unseres Heimatplaneten also der Situation die wir geschaffen haben denke ich wir Menschen haben unseren Heimat Planeten in eine ganz schlimme schlimmen Zustand gebracht und letztendlich also graben wir damit unsere Lebenskontake weg.

00:22:20: Ich glaube mich denkt das Also offensichtlich, aber ich glaube es gibt ganz viele Leute die den Schuss nicht gehört haben bzw.

00:22:30: die das einfach so aktiv verdrängen dass sie einfach gerne immer weitermachen weil sich das einzugestehen ist ja auch so schrecklich das hält man eigentlich nicht aus.

00:22:40: Wie du sagst, ich glaub' es ist auch eine Form der Verdrängung, dass Sie sich damit gar nicht beschäftigen wollen und uns einfach schieben

00:22:47: Ja, aber das ist im Prinzip sehr unerwachsen und damit diese Leute haben ja viele Kinder.

00:22:55: Und damit will auch niemand, dass man seinen Kindern einen zerstörten Planeten hinterlässt wo das Leben als Mensch nicht mehr möglich ist.

00:23:06: Das sind wiederum Sachen die sich in meine Kunst hinein drängen.

00:23:10: also es geht gar nicht anders und das ist auch schwer Es drängt sich auf.

00:23:18: Also der Klimawandel, die Klimakatastrophe, die uns auch schon erfasst hat – auch hier denke ich– Die Held-Einzug in die Kunst und das ist normal und das aber auch schwer!

00:23:31: Ich würde mich gerne mit nur schönen Themen befassen also mit philosophischen Fragen, mit allgemeinen Fragen, die wir alle betreffen.

00:23:39: Und jetzt drängt es sich aber dieses Thema sehr hinein und beschäftigt mich sehr Nicht so einfach damit umzugehen, weil man soll es nicht als Vehikel benutzen.

00:23:52: Dann solche Kunst zu machen die so so zeitgemäß ja Klimawandel und so.

00:23:57: Und irgendwie würde ich auch gerne das Sinnvolles machen.

00:24:01: Vielleicht noch direkt sinnvolle Rest.

00:24:04: also Ich empfinde ja Kunst als sehr sinnvoll, sehr sinnstiftend und sogar wahrscheinlich friedensstiften und verbindend usw.

00:24:12: Aber manchmal denke ich Ja okay vielleicht müsste ich einfach Aktivistin werden Und mich viel aktiver jetzt hier einmischen.

00:24:22: Ich finde aber, dass durch Kunst und auch die Kunst, die du machst – so wie du sie machst – vielleicht mehr Menschen erreichst?

00:24:31: Das Medium-Kunst ist perfekt um auf sowas aufmerksam zu machen in der Art und Weise, wie du es tust!

00:24:38: Ich glaube auch, dass es für mich das perfekte Medium nur das Problem ist.

00:24:44: Uns fehlt die Zeit.

00:24:46: also wir hätten jetzt vierzig-fünfzig Jahre lang Zeit gehabt mit den Erkenntnissen, die die Wissenschaft gewonnen hat über was man machen müsste um unseren Heimatplaneten für uns zu retten und es ist wahrscheinlich eher fünf nach zwölf als fünf vor zwölft meiner Meinung nach, das kann man ja niemand genau wissen.

00:25:05: Aber es fühlt sich so an und deswegen habe ich den Eindruck, wir haben nicht mehr die Zeit und Kunst ist halt etwas... Das braucht auch Zeit und Musee und dass es richtig so... Es braucht diese Zeit, es braucht den Raum, es brauche das Nachdenken, es brauchen gute Kunst soll ja eigentlich auch in fünfzig Jahren oder in fünfhundert Jahren immer noch gut sein!

00:25:27: Und ja ... Aber damit ist es schwer umzugehen und deswegen, ich habe immer wieder Aufhörfantasien.

00:25:37: Also dass ich denke okay ich kann das nicht mehr machen.

00:25:40: Es gibt auch andere Gründe also sehr viel Druck da.

00:25:43: Also Leistungsdruck, Zeitdruck finanzieller Druck, finanzielle Schwierigkeiten.

00:25:53: Dann denke ich manchmal so, will ich mir das noch weiter antun?

00:25:57: Und immer wieder bisher komme ich auf die Antwort.

00:26:02: Ich mache weiter ... Bisher!

00:26:05: Ja also für mich ist es die richtige Art mit diesen Themen umzugehen was nicht ausschließt dass sich vielleicht auch mal zwischendurch aktivistisch tätig werde aber jetzt nicht hauptsächlich.

00:26:20: Also gibt Leute in meiner Umgebung Das Kunst machen mehr oder weniger aufgehört und sind eben Umweltaktivistinnen geworden.

00:26:30: Oder haben auch andere Berufe ergriffen, die so direkt hilfreicher sind für die Menschheit.

00:26:39: Aber bei mir ist es immer noch ... Ist es halt immer noch

00:26:43: so.

00:26:43: Und es braucht auch die Kunst dieser Bellen.

00:26:45: Also das heißt jetzt nicht, fühle dich getränktes weiterzumachen wenn dein Herz und deine Seele dir sagt irgendwann Jetzt ist auch noch mal Zeit für was anderes.

00:26:53: aber das meine ich ganz ernst Es braucht die Kunst in unserer Welt.

00:26:56: Ja da bin ich völlig einfach stand mit ihr total.

00:27:00: also Die Kunst ist ein Lebensmittel Absolut

00:27:14: Wenn wir so'n bisschen auf die Performance kommen Inwieweit realisierst du in einer Performance deinen Drumherum?

00:27:20: Die Menschen, die Zuschauer.

00:27:21: Gehst du mit denen in den Art Dialog?

00:27:24: bist du komplett in deiner Welt?

00:27:27: Lässt du dich da drauf ein?

00:27:28: Agierst Du aus dem Moment.

00:27:30: wie ist das?

00:27:32: Naja Performances bereite ich ja immer vor.

00:27:34: Ich weiß immer genau was ich mache.

00:27:36: Ziemlich genau!

00:27:39: Ich mache nicht so häufig Performances.

00:27:41: Ich mache in der Regel... ...ich hab mal so gedacht alle zwei Jahre mach' ich vielleicht eine aber Manchmal wiederholen die sich auch.

00:27:50: Also eine neue Performance steht sogar in einem noch größeren Zeitraum.

00:27:54: nur und dann ist es ja immer, ich finde das ist die direkteste Form mit dem Publikum in Kontakt zu treten weil da bin ich ja dann präsent mit meinem Körper, meiner Stimme, meine Aktion.

00:28:11: deswegen habe ich eine Weile auch gedacht, Performance eben das ist mein Ding.

00:28:17: Da verbinde ich die beiden Themenbereiche Kunst und Theater.

00:28:24: Bin dann aber auch wieder ein bisschen weggekommen mache jetzt einfach nur ab und zu eine Performance und dass es dann aber für mich immer sehr anstrengend.

00:28:31: auch im Nachhinein bin ich dann so wie wohnt muss mich erst mal erholen und so.

00:28:37: Ja, wenn ich die Performance mache dann bin ich ganz im Moment, dann mach' ich meine Handlungen... ...und sehe aber auch das Publikum, sehe wie die so drauf sind, wie sie reagieren.

00:28:51: Da kommt vielleicht auch dann das Clown-Thing wieder hinzu, das freut mich dann auch, wenn die manchmal lachen müssen.

00:28:57: Genau in dem besten Fall habe ich die halt bei der Stange, die Konzentration, die Aufmerksamkeit bis zum Schluss.

00:29:06: Genau!

00:29:07: Und erinnerst du dich an einen ganz besonderen Moment bei irgendeiner deiner Performances, wo du sagst das war irgendwie magisch?

00:29:19: Ja also ich sage mal meine zwei letzten Performances da war eine neue dabei die habe ich zur Eröffnung gemacht, meine Einzelarstellung unendlich endlich im Kunstmuseum Thurgau.

00:29:33: Das war Ende September letzten Jahres und da ging es um diesen kleinen Bach der vor dem Museum herunterkommt und zwischen dem Parkplatz und dem Museumsgarten durchfließt.

00:29:47: und ich fand diesen Bach – also ich liebe ja Bäche!

00:29:50: Vor allem kleine Bäche, ich fand den immer so ganz entzückend.

00:29:54: und dann dachte ich schon von Anfang an, ich mache eine Performance mit diesem Bach.

00:30:00: Und dann war das eben die Eröffnungsperformen.

00:30:02: sich habe ja auch in dieser Ausstellung viel mit Eiern also ausgeblasenen Eiern gearbeitet zum Thema Unendlichkeit und Endlichkeit.

00:30:10: Ich bin dann als seltsames Wesen so in einem roten Anzug so eine Art Jim-Anzug, aber es hätte auch neopren sein können.

00:30:20: Aber ich habe keinen solchen Neopren gefunden und mit roter Badekappe um mit zehn ausgeblasenen Enteneiern an den Fingern bin ich durch diesen Bach.

00:30:30: Habe ich mich da durchbewegt und dieser Bach ist ja wirklich sehr klein!

00:30:34: Und der Anfang war eben das Spezielle weil Um dahin zu kommen, wo die Performance für das Publikum anfing musste ich durch einen Schacht eine Bach-Röhre.

00:30:47: Durch ein Rohr kriechen ganz lange.

00:30:50: Also wirklich diese sicher fünf Minuten.

00:30:54: und dass dieses Rohr war, ging unter einer Straße durch und das war bestimmt fünfzig Meter lang aus.

00:30:59: Ich weiß nicht genau, aber man hat ungefähr fünf Minuten gedauert um da durchzukriechen mit den Eiern an den Fingern Und damit ich ... Das war ein bisschen gruselig, aber das hat mich an meine Kindheit erinnert.

00:31:12: Damals haben wir das gemacht in Bechen gespielt und durch diese Rohre gekocht.

00:31:17: Ich habe da gesungen in diesem Rohr oder gesund.

00:31:21: Und das Publikum hat mich dann halt irgendwann mal kommen gehört.

00:31:25: Die wussten ja gar nicht wo ich herkomme!

00:31:26: Und ich kam dann irgendwann, da haben sie immer lauter meinen Singen oder Summen gehört.

00:31:31: Dann kam ich aus dem Rohr raus Und es war vorher immer schlechtes Wetter und dann war irgendwie so ein gutes Wetter.

00:31:38: Dann haben mich wirklich drei Hundert Gesichter angeschaut, lachend angeschauert!

00:31:43: Ich kam da raus aus diesem Rohr mit diesen Eiern an den Fingern und habe zurückgelacht.

00:31:48: Das war echt... das war ein richtig schöner Moment.

00:31:51: Ich wusste auch nicht wie viele Leute kommen.

00:31:53: Und dann ging es weiter durch diesen Bach.

00:31:56: Ich bin gelaufen eigentlich und hab halt gesund.

00:32:00: Und dann habe ich mich aber auch so quer reingelegt, weil der Bach war so klein, dass ich ihn normal liegend nicht platz hatte sondern nur so seitlich... ...und am Schluss bin ich dann in diesen kleinen Weier gesprungen weiter oben.

00:32:14: das nennt sich Ranft Und das ist zum Beispiel ein Wire, den das Publikum... Viele Leute kennen den gar nicht.

00:32:20: Die kennen den Wire beim Museumsgarten.

00:32:22: aber da oben, das ist so ein bisschen verwunschen und das war richtig schön!

00:32:26: Weil es gibt Performances bei denen habe ich auch während manche... also ich bin dann schon aufgeregt vorher bin sehr aufgeregen und während im Idealfall nicht mehr.

00:32:38: und diese Performance die konnte ich richtig genießen.

00:32:41: Das war richtig Schön.

00:32:43: Da waren die kleinen Frösche, die reingesprungen sind in den Bach.

00:32:47: Und die vielen Leute, die sind mit mir mitgelaufen und die hatten auch eine Aufgabe.

00:32:52: Die haben alle ein Ei bekommen in die Hand, die mussten das

00:32:55: tragen

00:32:55: und so zeigen.

00:32:57: Es hatte nicht genug Eier aber ... Das war ein Miteinander, das war ganz schön.

00:33:02: Toll!

00:33:03: Also es macht ein bisschen Gänsehauer wenn man das hört.

00:33:06: Dieser Moment, wie du es erzählt hast, also kann das total fühlen.

00:33:09: Du kommst da raus ab diesem Moment war klar, das ist Magie.

00:33:14: Genau.

00:33:15: Was dann gerade

00:33:15: passiert?

00:33:16: Ja, das war richtig schön und es war halt so gute Stimmung!

00:33:20: Das ist toll wenn man die Leute... Und es geht nicht

00:33:24: einfach

00:33:24: nur um Unterhaltung.

00:33:26: Es ist schon was mehr, es ist so ein Miteinander.

00:33:31: Wir haben ja eben schon mal gesprochen.

00:33:32: Es sind oftmals Alltagsgegenstände, gebrauchte Gegenständen, die dich inspirieren.

00:33:38: Das fragt man immer gern bei Kreativen.

00:33:41: Hast du immer irgendwas im Kopf?

00:33:44: Du siehst was, dein Gehirn springt sofort an und du denkst das könnte man machen.

00:33:51: Das wäre etwas, das muss ich mir merken.

00:33:54: oder wie sind da deine Emotionen?

00:33:56: Ja also im Idealfall laufe ich immer mit offenen Sensoren oder so offenen Sinnen durch die Welt Und bin aufmerksam Also halt meistens oft visuell aufmerksam, dann kann das etwas sein.

00:34:15: Eine Situation im Supermarkt zum Beispiel war mal in einem Supermarkt in Berlin und habe ich so zwei Einkaufswagen gesehen.

00:34:23: die standen da so Und beide... Da gibt es diese Ketten mit denen die so einschließt.

00:34:30: Beide dieser Ketten haben so geschwungen und das fand ich so schön!

00:34:35: Da hab' ich gedacht Das ist eine Arbeit.

00:34:37: Dann habe ich diese Situation habe ich nachgebaut mit Einkaufswagen und diese Ketten.

00:34:45: Da kamen dann versteckt so kleine Motoren rein, die haben immer geschwungen und das war wie ein Tanz.

00:34:50: Das habe ich direkt nachgebaut.

00:34:53: Die Arbeit hieß Hins- und Kunst hat man mir auch vorgeworfen.

00:34:58: gesagt was meinst du mit Hins und Kunst?

00:35:01: Willst du damit Leute schlecht machen?

00:35:03: Die kleinen Leute in den Supermarkt gehen.

00:35:05: aber darum ging es eigentlich nicht.

00:35:06: Es waren halt zwei Namen, wo man merkt die gehören zusammen und das war so in meiner Arbeit haben dann die Einkaufswagen standen so da.

00:35:16: So ein bisschen zueinander ausgerichtet Stange zu Stange und haben mit ihren Ketten sie haben immer so geschwungen sich nicht berührt, lautlos und manchmal haben sie im Gleichklang geschwungen dann wieder auseinander wie so ein Tanz.

00:35:32: Das ist direkt aus einer Situation entstanden.

00:35:35: Sonst ist es schon auch so dass manchmal ja ein Bild einen Wort eine Pflanze eine Situation in besten Fall mich inspiriert anspricht und dann oft ist es so das ich mir das dann aufschreibe.

00:35:55: also Wenn die Idee richtig gut ist, dann bleibt sie auch so.

00:35:59: Aber im Moment ist mein Kopf ja auch voll und wenn das dann so heiß ist und meine Hirn weich gekocht ist es hilft, wenn man das aufschreibt oder eine Zeichnung macht.

00:36:14: So kommen zum Teil die Ideen aus wirklich aus dem Alltag heraus Und manchmal sind aber auch eben die großen Themen philosophische Fragen, die unblösbar sind oder eben so was wie Klimawandel das sich reindrängt.

00:36:29: Ist aber auch Alltag eigentlich?

00:36:31: Richtig!

00:36:32: Oder Politik oder Genderfragen oder gesellschaftliche Fragen?

00:36:40: Wir hatten es schon mal oder du hast es selbst angesprochen.

00:36:44: wir haben kurz über den Titel deiner Kunstwerke gesprochen.

00:36:46: Das ist etwas was ich faszinieren finde.

00:36:50: Du gehst sehr gern mit Sprache um und allein die Titel deiner Werke sind für mich schon Kunst.

00:36:58: Urschnur, Die Welt entdecken, Wahrsagen, Gruppenknall, kleines Abendbrot hin zu Kunst.

00:37:04: Damit stellst du hier eine ganz besondere Beziehung zwischen Titel- und Kunstwerk her.

00:37:11: Wie wichtig ist dir tatsächlich diese exakte Titulierung deiner Kunstwerke?

00:37:15: Hast du das schon ganz früh im Kopf oder entwickelt sich das dem schaffen des Kunstwerkes?

00:37:22: Beides.

00:37:23: Manchmal ist der Titel zuerst da, also das hast du wichtig erkannt dass mir das sehr wichtig ist vor allem eine Präzision die dann aber auch wirklich so Glücksgefühle auslöst wenn der Titl kommt Wenn man ihn findet.

00:37:37: manchmal muss ich ihn suchen, manchmal ist ja schon da.

00:37:42: zum Beispiel habe ich eine Arbeit mit Reifen gemacht kleine Globen in einem Autoreifen aufgereiht und die heißt Intercontinental.

00:37:52: Und das ist natürlich ein Continentalreifen, das sind dann so Glücksmomente!

00:37:57: Das sagt alles aus oder?

00:37:59: Also der Titel transportiert etwas vom Sinn des Kunstwerks mit beziehungsweise gibt ihm auch noch mehr Sinn.

00:38:07: Ja, ich suche den.

00:38:09: Wenn ich den passenden Titel nicht finde, bin ich ganz unzufrieden.

00:38:15: Ich habe auch schon ... Es gibt es eigentlich nie, dass ich arbeiten ohne Titel, also dass ich sie ohne Titeln nenne oder dass sich eine Arbeit unbetitelt lasse und wenn ich nicht zufrieden bin mit dem Titel dann manchmal nenne ich sie auch noch mal um, wenn mir irgendwann ein besseres Titel in den Sinn kommt.

00:38:34: Aber doch, diese Suche ist wichtig.

00:38:38: Ich habe eine Arbeit gemacht, wo ich ausgeblasene Straußen, Hühner, Enten und Gänse-Eier so aufeinander getürmt habe wie so Pagoden und die Arbeit heißt Eierstöcke.

00:38:51: Und ich musste so lachen als ich den Titel gefunden hab weil ... Es ist einfach toll, es ist lustig.

00:39:00: Es ist auch gut wenn die Leute lachen und das ist eben nicht nur lustig, sondern ganz ernst auch gemeint weil es feministisch ist und mir sehr wichtig.

00:39:09: Die Arbeit könnte auch Eiermännchen heißen aber natürlich heißt sie nicht Eier-Männchen, sie heisst Eierstöcke und das hat eine Bedeutung.

00:39:17: Das mag ich, das macht was.

00:39:18: also wenn du dann das liest und ein bisschen guckst, dann macht das etwas und zumindest kann ich es jetzt nur für mich sprechen gehst du dann da rein und willst mehr wissen.

00:39:28: Und beschäftigst dich mit diesem ... mit diesen Werk, mit diesem Titel.

00:39:32: Das ist so was, was in dir drin einen Dialog beginnt?

00:39:37: Und das ist sehr schön!

00:39:40: Ja danke.

00:39:41: also ich finde es auch schön und eben beglückend und wichtig.

00:39:45: Ich sammle auch Titeln manchmal habe ich nur einen Titel und weiß noch gar nicht... Also das betrifft jetzt eher Ausstellungen.

00:39:53: Das wäre ein cooler Titel.

00:39:55: und dann schreibe ich mir, da habe ich so eine Titelliste.

00:39:58: Und manchmal kommt vielleicht einer zum Zug.

00:40:11: Mit deinen Arbeiten überraschst

00:40:13: du, berührst

00:40:15: du?

00:40:16: Du lässt einen genauer hinzuschauen nie laut, nie belehrend sondern mit einer ganz schönen und besonderen Mischung aus Poesie, Humor... und einer, wie ich finde sehr tiefen Neugier auf unsere Welt.

00:40:34: Spielt bei all dem in deiner Kunst für dich auch die Ästhetik eine Rolle?

00:40:42: Ja, sehr!

00:40:44: Also Schönheit ist mir sehr wichtig.

00:40:49: Ich finde zum Beispiel Wenn Kunstwerke Bedeutung vermitteln, aber nicht... wenn ich sie als grob empfinde oder vielleicht sogar lieblos oder wenn jemanden nicht an der Ästhetik interessiert ist.

00:41:04: Dann kommt das Kunstwerk bei mir gar nicht an!

00:41:08: Also ich lehne das dann wie ab?

00:41:11: Ich gehe da nicht weiter rein.

00:41:12: also mir ist Schönheit sehr wichtig.

00:41:15: Ich versuche das zu vereinen.

00:41:17: Kunstwerke, die mich begeistern haben, dass auch alles was du jetzt genannt hast vereignet in sich und die sind dann natürlich wahnsinnig intensiver.

00:41:31: Ja also ich finde Schönheit kann auch Trost bedeuten oder ausruhen oder entspannen.

00:41:41: Das ist ja auch etwas, was echte Entspannung findet ja kaum mehr statt.

00:41:48: Und vielleicht geht das dann auch wieder in Richtung fast Meditation, also das Schönheit einem einfach hilft?

00:41:56: Also ich glaube wir brauchen die auch alle und ich finde oft dass ganz viele Leute die akzeptieren viel zuviel hässlichkeit in ihrem Alltag.

00:42:05: und jetzt kommt man wieder und sagt vielleicht, ja das hat was mit Reichtum zu tun.

00:42:11: Nur reiche Leute können sich Schönheit leisten und so.

00:42:14: aber dieser Ansicht bin ich nicht.

00:42:16: Ich finde man kann auch mit ganz einfachen um mit wenigen Mitteln Schönheit herstellen und dass ist einfach sehr wohltuend

00:42:27: Und

00:42:27: das bräuchten wir mehr.

00:42:29: Also ich glaube wirklich, dass viele Leute die Häslichkeit, die sie umgibt gar nicht mehr wahrnehmen, aber die wirkt und Schönheit wirkt eben auch.

00:42:37: Jetzt muss ich noch mal auf Ordnung zu sprechen kommen.

00:42:39: Das ist nämlich etwas was mich so beschäftigt.

00:42:41: Ich bin ja leider immer noch ein sehr eher unordentlicher Mensch und ich leide unter der Unordnung.

00:42:49: also wenn ich mich nicht konzentriere dann entsteht ganz oft Unordnung.

00:42:54: Und jetzt, man hat mir mal Profi-Zeit.

00:42:55: Also ich bin im Auszendent, wenn ich Jungfrau unter dem Alter das Jungfolge besser zum Ausdruck kommt und die Jungfrauen sollen ordentlich sein.

00:43:04: also ich merke in mir ist auch so die Sehnsucht jetzt mit dem älter werden dass Ordnung für mich immer wichtiger ist.

00:43:09: und ich merken das halt auch, dass wenn mein Atelier dann so ein Chaos ist Das ist Stress!

00:43:16: Das ist stress für die Psyche, das ist Stress für die Konzentration.

00:43:19: da entsteht.

00:43:21: Vielleicht entstehen schon auch gute Sachen, aber Ordnung wäre das Ideal.

00:43:28: Das hat wieder etwas mit Schönheit zu tun.

00:43:30: Klar gibt es kreatives Chaos und ich finde es toll.

00:43:35: Aber es gibt eine Form von Unordnung, wo dann auch Sachen kaputtgehen oder man alles siebenmal hat, weil man vergessen hat, dass man das hier und da auch schon hat.

00:43:43: Und das ist nicht gut!

00:43:46: Das verbinde ich, das Thema Ordnung verbinde Und in meiner Kunst geht es dann um Neuordnung.

00:43:56: Aber das wäre halt toll, wenn das aus dem geordneten Zustand heraus entstehen könnte.

00:44:04: Du hast das ganz anfangs auch mal erwähnt.

00:44:07: also du warst ja auch im Verkauf tätig oder wolltest verkäuferin werden.

00:44:11: lustig und ein Teil deines Schaffens ist natürlich weil du davon lebst dass verkaufen deiner Kunst kommen dann auch Museen, gehst du auch mal aktiv auf Museen zu?

00:44:25: Wie machst Du das?

00:44:27: Das ist auch ein schwieriger Punkt.

00:44:30: Also ich habe übrigens nie im Verkauf gearbeitet aber natürlich muss ich meine Kunst verkaufen und dass es etwas was vielen Künstler ihnen so geht, dass sie das nicht so diesen Aspekt gerne haben, nicht so gut machen.

00:44:50: Es gibt auch andere.

00:44:52: Ich gehöre zu denen, denen es eher schwer fällt und ja das gehört aber jetzt part of the job!

00:44:59: Und im besten Fall also bis jetzt war's bei mir eine Ausstellung ergibt die nächste Ausstellung.

00:45:07: Das war ich bis jetzt immer so kann man aber nicht darauf gehen.

00:45:10: Also wenn jetzt so eine Pause eintreten sollte, dann werde ich aktiv werden auch wenn das lange oder immer noch als uncool gilt und das ist mir dann egal.

00:45:21: also die elegante Weise ist du wirst selber angefragt oder du wierst empfohlen.

00:45:27: Wenn dich aber niemand empfiehlt, also wenn ich niemand empfehlen sollte oder einen weil niemand kommt dann würde ich schon selber aktiv werden und sagen hey wie wär's?

00:45:37: Ich habe Interesse das.

00:45:39: Und schau mal!

00:45:41: Genau.

00:45:42: Und sonst verkäufe ja... Also es gibt Museen die dann Sachen an kaufen.

00:45:47: zum Beispiel im Rahmen einer Einzelausstellung ist es schon oft so dass das Museum dann auch noch eine Arbeit zusätzlich ankauft.

00:45:55: Das ist auch im Interesse eines Museums, dass sie dann nicht nur ein Werk hat, sondern mit der Zeit vielleicht mehrere.

00:46:02: Ich arbeite auch mit Galerien zusammen als Gast.

00:46:05: Es waren voran zwei Galerieren eine in Hurt, die ist jetzt zugegangen – die Galerie Luciano Fasciati und in Zürich.

00:46:15: Die Galerie Stefan Witschi habe ich aber nur als Gästin seit Jahren immer wieder mit diesen Galeristen zusammengearbeitet.

00:46:22: Dann ist es einfach so, da machst du eine Ausstellung und der Galerist kriegt in der Regel fünfzig Prozent was viel scheint aber er hat ja auch die Räumigkeiten und so weiter die er mieten muss und andere auslagen

00:46:35: und

00:46:37: den Kunden stammen im besten Fall genau.

00:46:40: oder ich verkaufe halt aus dem Atelier heraus.

00:46:44: das findet jetzt nicht so oft statt.

00:46:47: aber dass das geht natürlich auch.

00:46:49: also da ich keine Galerie mich exklusiv vertritt, kann ich das auch ohne Probleme

00:46:54: machen.

00:46:56: Das heißt man kann dich kontaktieren über deine Website wenn man jetzt Interesse hat und sagt ich würde gerne mal ein bisschen was sehen und dann kommt man zu dir einen vereinbarten Termin und dann kommen wir zu dir?

00:47:06: Genau!

00:47:07: Und dass mit den Preisen ist auch so ein Ding.

00:47:09: da muss man so ein Gefühl bekommen für eigentlich für seinen wo man steht quasi

00:47:18: marktwert.

00:47:19: Ja, muss man einen Gefühl dafür haben.

00:47:22: Und wenn man zu niedrig ist in den Preisen weil man einfach nett sein will tut man sich niemandem eingefallen.

00:47:29: also fahren sich selber nicht auch den Kundinnen nicht.

00:47:34: Manche Kunden wollen gern viel Geld ausgeben oder finden es erst interessant wenn etwas richtig teuer ist.

00:47:42: Ich finde es natürlich toll, wenn auch Leute sich meine Kunst leisten können die vielleicht jetzt nicht das ganz dicke Portemonnaie haben.

00:47:48: Das ist eine ganz schwierige Gratwanderung, finde ich.

00:47:51: Ich find' es ganz schwierig vor allem wenn Leute aus meinem Bekanntenkreis etwas kaufen wollen dann ist es mir ganz unangenehm zu sagen dass kostet so und so viel.

00:48:03: Man kann natürlich immer entgegenkommen, das mache ich auch häufig.

00:48:07: aber ich finde es schwierig!

00:48:10: Das kennst du wahrscheinlich auch?

00:48:12: Ja, es ist ja auch eine Wertschätzung.

00:48:14: Und das ist der Wert deiner Arbeit und das muss bezahlt werden.

00:48:19: Absolut!

00:48:20: Ich sehe das auch so.

00:48:21: nun... Das Ding mit der Kunst finde ich wirklich schwierig überhaupt.

00:48:24: Also Preise machen finde ich schwierig.

00:48:27: wenn ich ein Keramikfigurchen mache dann kostet das ein paar hundert Franken mindestens oder mehr.

00:48:37: Und wenn aber meine Freundin die Keramikerin ist, einen Becher macht.

00:48:43: Dann ist das ein Gebrauchsgegenstand und der kostet dann vielleicht thirty-six Euro oder keine Ahnung?

00:48:50: In der Schweiz kostete er vielleicht vierzig Franken.

00:48:52: Damit beschäftige ich mich immer wieder mal.

00:48:55: Was macht denn den Unterschied?

00:48:58: Und den Unterschied macht natürlich schon das was wir alles am Anfang besprochen haben.

00:49:01: Das kunst eigentlich so eine intensive... Ich weiß gar nicht, es gibt Leute, die das am Kunst sei Wissenschaft oder Wissen.

00:49:11: Das bin ich nicht einverstanden aber es ist einfach so etwas unglaublich umfassendes und wahrscheinlich zahlt man dann auch dafür einen hohen Preis.

00:49:24: ja und dann gibts natürlich diese ganz berühmten Künstlerinnen wo das ins unermäßliche geht und das finde ich natürlich auch schwierig und problematisch und unsympathisch, absurd oder pervers.

00:49:41: Ja da bewege ich mich ja natürlich noch nicht drin in diesem Sphären und will das auch gar nicht unbedingt... Also mein Ziel wäre eigentlich mit der Kunst weiter von der Kunst weiterhin leben zu können.

00:49:53: Ich habe ja auch Familie also dass sich da auch meine Familie mit ernähren kann, mit durchbringen kann und einen Gewissen, weil es ist immer noch prekär, also ich habe zum Beispiel keinen festen... Ich hab nicht noch eine Dozent-Innenstelle.

00:50:13: Das liegt wiederum daran dass ich damals als junge Frau gesagt habe ne freie Kunst, ich mach das selber und das muss mir keine Akademie, niemand muss mir sagen wie ich das machen soll.

00:50:23: Das fällt mich jetzt ein bisschen auf die Füße weil ich keinen Abschluss habe keinen Master, ich habe nicht mal einen Bachelor und heutzutage mit diesen Regelungen eine Hochschule darf mich nicht anstellen.

00:50:36: Das fällt mir jetzt ein bisschen auf die Füße und deswegen das Prekäre, das begleitet mich.

00:50:41: Es ist ein bisschen anstrengend je älter man wird und die Kinder werden größer und teurer in dem Sinn.

00:50:49: aber Also anstrengend auf jeden Fall.

00:50:53: Manchmal finde ich es auch ein bisschen gesund, weil in der Schweiz denke ich dass ganz viele Leute sind auf so einem Wohlstandsniveau wo sie sich nicht mehr so viele Gedanken machen, wo Sie auch nicht mehr viel spüren.

00:51:05: worum geht's eigentlich?

00:51:06: also sehr bequem einfach und das kann mir zum Beispiel nicht passieren.

00:51:13: aber apropos Ziel mein Ziel wäre schon Ich würde mit meiner Kunst doch zu einem gewissen Guten Lebensstil gelangen, der nicht mehr so prekär ist.

00:51:24: Das wäre ganz

00:51:24: toll!

00:51:26: Du hattest ja auch einen ganz tollen Bericht bei Arte und Twist.

00:51:31: Unbedingt sehenswert kann man jederzeit den Netz googeln.

00:51:34: Da war eine Yayoi Kusama, die in aller Munde ist momentan.

00:51:39: Dann kamst du und dann kommen noch ein paar sehr interessante Menschen.

00:51:42: also ja unbedingt mal anschauen wer Isabel Krieg noch nicht kennt und jetzt natürlich ganz viel Lust bekommen

00:51:48: hat.

00:51:49: Am Ende einer jeden Folge beginne ich einen Satz und würde dich bitten, den zweiten Teil des Satzes einfach zu vollenden.

00:51:59: Okay?

00:51:59: Gut!

00:52:01: Wenn ich Kunst bache...

00:52:05: Berühre Ich das Göttliche.

00:52:15: Liebe Isabel, ich danke dir fürs Teilen deiner Gedanken und für das Mitnehmen in deine Welt.

00:52:23: Ich wünsche dir dass du noch viele Menschen mit deinen Arbeiten zum Schmunzeln innehalten staunen und nachdenken inspirierst.

00:52:33: Und einfach

00:52:34: ganz viel Erfolg mit all dem, was du

00:52:37: machst!

00:52:38: Vielen herzlichen Dank dir Cosi.

00:52:41: Ein Danke auch an alle die meinen Podcast Wachs- und Gäste hören weiter empfehlen und teilen.

00:52:49: bis zum nächsten Mal und schön dass ihr dabei wart.

00:52:56: Wow

00:52:57: toll vielen dank.

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