Werner Heinrichsberger - Gastgeber

Shownotes

Werner Heinrichsberger ist Gastronom, Festwirt, Hotellier, Unternehmer und in allererster Linie Gastgeber.

Mit den Agrad Chalets hat er gemeinsam mit seiner Frau Carolin einen Ort geschaffen, der ziemlich gut zeigt, wie beides zusammengehen kann: Herkunft und Zukunft. Bodenständigkeit und Design. Chiemgau und ein bisschen „Warum eigentlich nicht?“.

Was treibt jemanden an, der schon früh erlebt hat, was es bedeutet, Gastgeber zu sein?
Wie viel Familie steckt in seinen Entscheidungen?
Wie viel Mut braucht es, Bestehendes neu zu denken und anders zu machen?
Und wann weiß man eigentlich: Jetzt ist es Zeit für etwas Neues?

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00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Wachs & Gäste.

00:00:21: Normalerweise empfange ich meine Gästen bei mir in Gottlieben, heute bin ich zu Gast bei meinem Gast – eigentlich könnte der Ort kaum besser sein!

00:00:31: Ich bin im wunderschönen Kiemgau in Aschau dort wo mein Gast Zuhause ist und dort wo seine Geschichte liegt.

00:00:44: Hotelier, Unternehmer und in allererster Linie Gastgeber.

00:00:50: Mit den Akrat-Chalets hat er gemeinsam mit seiner Frau Caroline einen Ort geschaffen der ziemlich gut zeigt wie beides zusammengehen kann – Herkunft und Zukunft, Bodensständigkeit und Design, Kiengau und ein bisschen warum eigentlich nicht!

00:01:11: Mich interessiert heute aber weniger die Liste seiner Projekte, mich interessiert wie immer bei Wachs- und Gäste der Mensch.

00:01:19: Was treibt jemanden an, der schon früh erlebt hat was es bedeutet Gastgeber zu sein?

00:01:26: Wie viel Familie steckt in seinen Entscheidungen?

00:01:30: Wieviel Mut braucht es bestehendes neu zu denken und anders zu machen?

00:01:36: Und wann weiß man eigentlich?

00:01:38: Jetzt ist es Zeit für etwas Neues.

00:01:42: Lieber Herr Heinrichsberger, schön dass Sie da sind und ich freue mich sehr auf unser Gespräch.

00:01:48: Danke!

00:01:48: Ich auch.

00:01:50: Das Agrar.

00:01:52: Ich denke das sind Sie schon ganz oft gefragt worden.

00:01:55: wie kam es zu diesem Namen?

00:01:59: Ja das stimmt.

00:02:00: Das kann man aber leider so gar nicht beantworten weil das Agrar bei uns einfach eine bayerische Redewendung steht.

00:02:09: jetzt hier ja Gratlinigkeit, dass man versucht passend zu machen.

00:02:16: Und

00:02:20: war das so eine der ersten

00:02:22: Ideen?

00:02:23: Nein, das war als Widerspontant.

00:02:24: Das muss ich jetzt ganz ehrlich sagen ... Wir haben ein Werbeagentur gehabt, wo das Ganze mit uns entwickelt hat, das erste Konzept und da haben dann so Namen gefallen wie Schalierwinkel und irgendwas mit so herzlichen ... Das, was eigentlich schon ganz aufgibt.

00:02:45: Wir brauchen einen Namen, da wohnt man jetzt nicht unbedingt, damit ihr hört, dass man das mit Schales verbindet oder so.

00:02:50: Dass man den Zusatz Schales braucht, sodass man es merkt.

00:02:53: Und ich glaube, da haben wir im Nachhinein ein ganz gut

00:02:56: gefahren.

00:02:57: Und es macht neugierig?

00:02:58: Richtig!

00:02:59: Das andere ist mein Klag mit Wohlfühl und Ding und Kuschel.

00:03:03: Aber naja, das war nicht mehr.

00:03:06: Völlig zurecht, wie ich finde.

00:03:08: Haben Sie dieses Jahr den German Design Award in der Kategorie Excellent Architekter gewonnen?

00:03:17: Erst mal Gratulation für diese sehr besonderen Auszeichnung.

00:03:21: Was ging Ihnen in dem Moment durch den Kopf als klar war hey jetzt haben wir dieses Ding gewonnen.

00:03:30: Wir haben uns ein Bestätig gefühlt In der ganzen Sache von der Planung bis zur Fertigstellung, weil es doch mit ... Es war mir alles ein bisschen einfacher.

00:03:41: Ein bisschen geplant und das hat sich immer weiter nach umgeschraubt, das Ganze.

00:03:47: Und dann fühlt man sich halt wenigstens bestätigt, dass das was man gemacht hatte oder geschaffen hat schon ganz gut war.

00:03:54: Ja!

00:03:56: Und auch zum ... Ich meine nicht ob das jetzt werbewirksam ist sowas eben bei

00:04:00: auch noch?

00:04:01: Absolut.

00:04:03: Also deswegen sage ich es

00:04:04: sehr,

00:04:04: sehr toller

00:04:04: Breit

00:04:06: und das gleich im ersten Jahr.

00:04:10: Ja, richtig!

00:04:12: Mich interessiert auch so ein bisschen wie so alles anfing.

00:04:15: Wie ist die Idee entstanden eben genau so einen Chaletdorf zu bauen?

00:04:22: Das genauso einen Chaletdorff zu bauen ist nicht von jetzt auf gleich kommen.

00:04:27: Wir haben auf der gegenüberliegenden Seite hier in Aschau einen Freibad, einen Wohnmobilstellplatz gebaut.

00:04:36: und in dieser Bauphase hat jemand gesagt, da wo wir das jetzt entstanden entwickelt haben, war vorher Campingplatz.

00:04:47: Das war eine Fläche, die war schon versiegelt auch.

00:04:51: Und dann ist man zu Ohren gekommen, ich will damals ein Eigenturm verkaufen in etwa zwei Tage gleich zusammengesetzt, dann haben wir das auch relativ kurzfristig alles gemacht und haben halt dieses ... hier erworben.

00:05:08: Und dann ist es losgegangen ja was macht man damit?

00:05:10: Ich weiß nicht, ich war schon klar für mich dass ich irgendwas mit Hotellerie oder wie oder Chalets aber am Anfang war's halt dann so geplant, mir macht jetzt hinten auf den Wiese hin ein paar Blockhütten hervor und da hat man mal ein Haus gestanden, das war also ein Vierfamilienhaus mit der Gastronomie drunter entwickeln und dazwischen so, so clamping.

00:05:31: So war eigentlich mit der ersten Versuch oder Idee.

00:05:37: Wir haben sich dann ein bisschen blauer gegleichthaft und ohne irgendwas zu wissen.

00:05:42: Und dann ist das immer merkimmer mit Chalets zum Bauen.

00:05:46: Ich hab da nochmal gesagt, ich habe mir meine Frau etwas verflucht.

00:05:50: Bin nach Hause gekommen und gesagt ja wir bauen jetzt einen Chalet drauf.

00:05:57: Dann haben wir einen Architekten gesagt, der wo mir schon mal eine Wirtschaft umbaut hat.

00:06:01: Und dann haben wir das da gemeinsam entwickelt.

00:06:03: und der Architekt die Firma Brüderl.

00:06:06: Die haben sehr Design auf ihn eben und auch mit kleinen Nohosen wenn man das vielleicht vor anderen abhebt und die machen das ganz gut.

00:06:14: Wobei der Bruderler gesagt hat er noch nie so ein Bau heran gehabt wie mich.

00:06:19: Meistens haben die zwar die höheren Visionen und dann sagt man ja jetzt... Wir mussten aber die Kosten nehmen, wobei ich das natürlich auch habe müssen.

00:06:29: Aber wir haben meistens noch einen draufgesetzt und dann haben wir das so entwickelt.

00:06:33: Das war schon ein Prozess in über zwei, drei Monaten bis die Idee entstanden ist.

00:06:40: Bis man dahin kommt was will man?

00:06:43: Und dann hat es wie lange gedauert?

00:06:45: Ja, das war dann die Idee.

00:06:48: Dann halt parallel mit Mit Gemeinden, mit Behörden.

00:06:52: Wir haben da in einem sehr sensiblen Gebiet.

00:06:56: Links herum ist alles FH-Gebiet, quasi Naturschutzgebiet und ja viele Gutachten, viele Sachen bis wir das Boden gut achten.

00:07:08: Das war jetzt zum Gründen hier ein moheriger Boden.

00:07:12: War es nicht so leicht aber von der Entwicklung oder der Idee bis zur Öffnung haben wir gebraucht dreieinhalb Jahre, das ist jetzt eigentlich schnell so.

00:07:27: Wir haben schon fast zwei Jahre Bauzeit gehabt.

00:07:29: Das ist extrem schnell ich finde?

00:07:32: Die Idee ging ja auch relativ schnell.

00:07:34: Mir erst mal zu oben kommt, dass sie generell sehr schnell in ihren Entscheidungen sind...

00:07:38: Das ist wahr!

00:07:43: Gott sei Dank war es bei mir meistens vom Vorteil und kann natürlich auch einmal vom Nachteil sein aber ich bin ein sehr schnell entschlossener

00:07:49: Mensch

00:07:50: und es sehr leicht zu begeistern, das war jetzt oft.

00:07:53: Aber bis dahin hatte ich immer Glück gehabt!

00:08:05: Dieser Art des modernen Tiny House Schalé-Dorfs ist ja sehr besonders.

00:08:13: Und warum, Ihrer Meinung nach passt er so gut in unsere jetzige Zeit?

00:08:21: Da, glaube ich, wir hätten angefangen haben, war kurz nach der Pandemie, nach Corona – da hat man eben gemerkt, dass eigentlich Das Urlaubsverhalten oder das Reiseverhalten sich ein bisschen ändert.

00:08:34: Man hat es jetzt gewusst, man ist gern autark, mir will ich sich nicht unbedingt beim Frühstück irgendwo in einer großen Speisesaal setzen und so ist die eigentlich gekommen, wenn wir privat wegfahren haben.

00:08:47: Ich habe das auch immer gerne gemacht, sag ich mal.

00:08:50: Bist für dich mit der Familie.

00:08:52: Und ja, ich war dann zum Schluss fast skeptisch über dieses Modell hier.

00:08:58: meine Frau dazu gesagt hat, ja ich wollte jetzt nicht wieder weitere Gastronomie und so.

00:09:03: Wir haben im Dorf viel Gastronomie und lauter gute Gastronomen in Aschau.

00:09:09: und dann haben wir gesagt, wir machen das jetzt quasi mehr Art her, da kriegst du alles in den Schalegelieferer, du kriegest es frühstig, kannst dir was zum Essen bestellen, musst aber immer selber noch was dazutun.

00:09:20: und das geht auf, ja?

00:09:24: Das ist ja auch, ich glaube das ist ein ganz entscheidender Unterschied zu einem Hotel.

00:09:31: Dass man eben dann nicht in dem Hotel ist und sage ich gehe heute Abend ins Restaurant essen sondern wirklich, man isst wirklich autonom.

00:09:37: und trotzdem, das habe ich eben auch zu ihrer Tochter gesagt, trotzdem bekomme ich alles wie im Hotel.

00:09:46: Genau, ich sage mal, wir haben eigentlich komplett hotelähnliche Leistungen oder Hotelleistungen nur dass man dieses klassische Kastelkonzept hier nicht findet.

00:09:55: Aber sonst, wir haben es wie Hotel ... Das ist nicht so wie oft bei manche Charlotte, wo man sagt hat, mehr kommt jetzt und bucht die Bettwäsche mit.

00:10:05: Man muss zum Schluss eine Endreinigung bezahlen oder so, bis bei vielen ist, wo seine Ordnung ist.

00:10:10: Wir haben halt gesagt, nein, wir hatten eigentlich ganz normalen wie Hotelleistung, der Gaus kam an.

00:10:15: Wir hatten tägliche Zimmerreinigungen.

00:10:17: Jeden Tag nur das andere, das haben wir auch.

00:10:21: etwas anders entwickelt.

00:10:23: Und das Schöne ist, es sind auch Menschen da.

00:10:25: Also in anderen Chalet-Dörfern, Tiny House Geschichten ... Ist das teilweise sehr anonym?

00:10:33: Ja!

00:10:34: Das kann seinen Charme haben und das ist alles auch fein dass es das gibt.

00:10:37: aber das finde ich sehr angenehm weil man hat hier Menschen wie im Hotel.

00:10:41: Ich habe jemand an der Rezeption nämlich begrüßt wenn ich zu einer normalen Tageszeit anreise.

00:10:48: Das finde ich, das hat einen sehr besonderen Scham.

00:10:52: Man spürt hier diese Herzenswärme, man spürte hier dass da Menschen dahinter stehen eine Familie, das ist tatsächlich so, dass es nicht irgendein Konklimerat ist.

00:11:03: und ist das auch sowas was ihnen extrem wichtig ist?

00:11:06: Ja das ist extrem wichtig weil wenn wir das jetzt einmal zurück in die Gausgeberseite sieht, ist das Ankommen des Gast der erste Eindruck ist enorm wichtig Und das versuchen wir auch gut zu lösen.

00:11:23: Und bei uns ist klar, dass der Gast willkommen ist – es ist normal und dass er in dem Hotel alles sauer sein muss, was dann immer gesagt wird.

00:11:30: Das sind eigentlich Dinge über die braucht man gar nicht sprechen.

00:11:35: Aber dass die Ankunft des Ankommens und dass sie erst begrüßt werden mit einem Glas Wein oder eine kleine Brotzeit dazu – das funktioniert!

00:11:44: Und das mögen ja die Gäste sehr gerne und schätzen das auch.

00:11:48: Und weil wir gerade bei der Familie sind, die Familie ist ja eingebunden und ich denke auch in der Entwicklung war das ein Familienprojekt.

00:11:56: Gibt's da also klar eine treibende Kraft?

00:11:59: So wie Sie sagen, es sind natürlich schon auch sie, die sagen, dass machen wir jetzt!

00:12:03: Ich hab da was, ich habe gerade etwas gekauft, da bauen wir jetzt was.

00:12:06: Aber wie sind denn da so die Rollen verteilt?

00:12:09: Ja, unsere Betreiber haben noch drei Gaststätten Irgendwas mit Zimmer, drei Gasthöfe, ein Schwimmbad.

00:12:21: Auch eine Präfesthalle, das ist eine Veranstaltungshalle.

00:12:26: Die größte zwischen München und Salzburg eigentlich.

00:12:28: Und die treibende Kraft, ich hab jetzt nicht ganz gestohlen, mein Vater war auch immer sehr umtriebig und neue Sachen.

00:12:40: Nicht ganz so erfolgreich aber immer wieder angefangen.

00:12:45: Genau, meine Eltern sag ich mal.

00:12:48: Meine Mutter und mein Vater, die haben jetzt da sehr präsent in der Gastronomie.

00:12:53: Die sagen auch wenn man Leute zum Essen kriegt an der Vater ist ein Phänomen weil überall in die Wirtschaft, wo man kommt, ist ja da.

00:13:00: Der dreht immer seine Runde so.

00:13:02: Und ohne den ganzen Familie oder ohne meine Frau, dass das eigentlich gar nicht so geht.

00:13:07: Das ist, wenn da jetzt nicht ... erstens war er sonst irgendwie... Privatkinder und so weiter, Familie auch ein Rücken freihält.

00:13:15: Dass jetzt das auch noch nebenbei alles normal läuft.

00:13:20: Ja, und die haben arbeiten halt alle mit.

00:13:23: Das sind alle in der Firma.

00:13:26: Sie sind ja damit groß geworden wie sie sagen?

00:13:28: Ja, richtig.

00:13:31: Genau.

00:13:32: Gab es jemals die Intention zu sagen ich mache was ganz anderes?

00:13:42: Als ich so ganz jung war, hab ich mal dann so überlegt.

00:13:47: Ja ist das was du willst eigentlich?

00:13:48: und für mich waren immer schon Flugzeuge interessant.

00:13:54: Dann ja ... Ich seh auf einen Augen nix.

00:13:58: Belot war sowieso nicht gegangen.

00:14:00: Und dann hat man auch die Frage gestellt, ob irgendwas mit Flugzeug?

00:14:05: Aber war einfach nur ein Sprinn in der Jugend.

00:14:06: Für mich hat es sonst zu generell ... Die Frage habe ich nicht gestellt, weil ich denke mir darüber nach.

00:14:16: Ich bin da mit aufgewachsen und habe mich nie arrangieren müssen, damit es immer schon Spaß gemacht hat.

00:14:36: Kann man sich vorstellen... Es ist jetzt irgendwie siebzehn Monate her seit Sie hier eröffnet haben letztes Jahr März.

00:14:45: Das ist sehr erfolgreich.

00:14:47: oder

00:14:48: so wie Sie es

00:14:49: vorstellen?

00:14:51: So was mal an einem anderen Ort auch noch einmal zu

00:14:55: machen?

00:14:58: Ja, Sie glauben mir gar nicht was.

00:15:01: Wir haben jetzt in den letzten Jahren vielleicht sehr aktiv und wir haben ein Aschheim immer wieder etwas entwickelt oder... Und dann kommen wir nachher mehr Angebote so quasi ich hätte eine Fläche zu verkaufen.

00:15:13: also zwar relativ hier in der Region sowas zum bauen, aber da grundsätzlich bin ich für sowas immer offen, aber man muss auch das Ganze führen können.

00:15:27: Weil wir das entwickeln und es ist das eine.

00:15:29: Aber diese Langfristigkeit, die weiß ich, zufriedene Gäste... Das ist das wichtigste.

00:15:34: zufrieden Gästchen, dass man das langfristig aufrecht und dann mehreren... Ja für mich ist zwar trotzdem das Entwickeln, macht mir am meisten.

00:15:45: Dann ist was fertig.

00:15:46: Dann habe ich die Familie gute Leute.

00:15:52: Wir planen gerade im Moment, wir bauen ein Agrarpotik-Hotel.

00:15:57: Ich weiß ja auch in Aschau und mit zweiundvierzig Zimmern.

00:16:02: Und da haben wir halt auch jetzt grad in den Kindeschuhen, das werdet ihr gerade mal verbrieft und soll dann zweitausneunundzwanzig fertig

00:16:11: sein.".

00:16:11: Okay!

00:16:12: Das ist denn so eine kleine oder größere Schwester von den Alkacalés?

00:16:18: Das Konzept natürlich anders, quasi darum ergeht nicht den Namen immer mit.

00:16:22: Aber Boutique Hotel ist dann der kleine Bruder und kleine Schwester.

00:16:28: von den Zimmern her haben wir fast das gleiche wie hier aber ein bisschen anderes Konzept mit offener Bar Ja, ankommen und man merkt auch in diesem Segment.

00:16:44: Wir haben ganz viele Anfragen von Firmenfeiern, von Geschäftsführern die bei einer Meeting hier machen quasi Tagungen weil Tagungsgeschäft ist immer nach Corona eigentlich komplett zu mehr liegen gekommen, weil da hat man gemerkt ja das funktioniert ohne Präsenz auch was es aber doch in der Praxis langfristig nicht tut wird immer wieder mehr und auf des mehr haben wir so ein bisschen genau

00:17:10: Und sie sprechen es hier an, diese ganzen Projekte die Sie machen das steht und fällt ja auch mit den guten Mitarbeitern.

00:17:18: Das ist sowas was man hier spürt.

00:17:21: Die sind alle unfassbar nett freundlich.

00:17:24: also man spürts wirklich wenn man ganz viel anderes auch erlebt in den heutigen Zeiten Wie schaffen Sie es?

00:17:31: Auf was legen Sie besonderen Wert wenn Sie Mitarbeiter einstellen?

00:17:36: Ja eigentlich generell Gastronomie Mitarbeiterthema eigentlich ein sehr schwieriges Thema.

00:17:46: Es jammern alle und haben da was zum Beklagen, ich kenne wirklich viele Gastronomen wo ich dann oft mit Schild dazu sage.

00:17:56: Ja aber es ist oft auch ein bisschen Haus gemacht.

00:17:59: die Gastronomie ist leider immer schlecht bezahlt worden und hat nebenbei noch schlechte Arbeitszeiten oder was auch schlechte Arbeitszeiten, die wo viele jetzt nicht so ganz in täglichen Ablauf reinpassen.

00:18:14: Und wir versuchen – ich glaube das wirklich bei uns alle – die Mitarbeiter haben gerne arbeiten und ich sage mir, dass es ja normalerweise kein Problem ist wenn du mit den Mitarbeitern gut umgehst auf Augenhöhe und im Winter jetzt mehr oder weniger sei es Unkräfte.

00:18:31: Wir versuchen die Mitarbeiter das ganze Jahr zu halten.

00:18:36: Mein nächster Brau ist er wieder.

00:18:38: Wenn er mal weg ist und findet was anders, dann ist er halt wieder weg und das haben wir fast nicht.

00:18:43: Wir haben mich beschäftigt und fast durch ... Und dann klappt es auch und auf Augenhöhe geht mir behandeln's gut!

00:18:51: Die Bezahlung muss angemessen sein und ich werde jetzt nicht sagen dass wir herausragend sind aber... Es funktioniert Gott sei Dank ganz gut.

00:19:00: Sie haben es gerade angesprochen.

00:19:01: zu dieses Song.

00:19:03: Ich glaube, man ist ja hier um Chiemgau im Gebiet.

00:19:05: Klar da ist in der Nähe irgendwo dann der Chiemsee.

00:19:08: Man hat aber auch die wunderschönen Berge.

00:19:10: ich glaube es hat sich heute korrigieren sie mich auch ein bisschen verändert dass so dieses funktioniert auch das ganze Jahr.

00:19:15: Es gibt nicht mehr... also ich habe das im Finst gibt nicht nur klassisch den Sommer und dann oh Gott kommt der Winter ohne Schnee sondern genau

00:19:24: diese Klassische Saisonzeiten werden schon weniger wobei mir jetzt halt im Chiem Gau Wir haben leider in Aschau keinen Wintertourismus an Tireken, wo ich sage, ich fahre jetzt zum Skifahren.

00:19:34: Wir haben zwei im Berg aber der, der nicht beschneidet wird und so.

00:19:37: Und da was schwierig wird.

00:19:39: Langlauf für Kinder-Skifahren ist alles wunderbar bei uns in Sachrang Aber das stimmt schon diese klassischen Zeiten.

00:19:47: Ich habe ja seit von Juni bis Ende August die Hauptsaison.

00:19:52: Das ist zwar schon so, ist ganz klar Aber auch die Nebensaison wird besser Und es ist aber halt den geschulten, weil wir haben ja sonst keinen Hotel mit irgendwelchen Wellen.

00:20:04: Was gibt's jetzt nicht drum?

00:20:05: Bauen wir das neu an.

00:20:07: Wir haben klassische Pensionen, Gaststätten mit Zimmern, kleinere Hotels und fairen Wohnungen.

00:20:14: Darum merkt man das hier bei.

00:20:16: die Specialisierer raus schon da, dass ich einfach einen kleinen Wellen im Ding habe.

00:20:23: Ich hab eine Saunaeigene, ein kleiner Hot-Tapel ... einen beheizten Pool und darum kann man diese Zeiten auch ganz gut ausgleichen, dass das jetzt auch auf ganzjährig wird.

00:20:33: Und

00:20:34: zum Beispiel der November, der wo ein g'sonst tendenziell in Aschers sehr schlecht ist – es ist ein vernünftiger Monat hier sogar, also das passt

00:20:42: ja!

00:20:43: Und ich meine, man kann ja wunderbar wandern und sie sind ja direkt in der Natur.

00:20:47: Also ich gehe die Tür raus und bin im schönsten Moorlandschaft, den ich mir irgendwie vorstellen kann.

00:20:53: Sie gehen raus haben sofort an die Wanderwege zum Bern sehr rundherum.

00:20:57: es ist sehr schön alles ruhig wirklich das ist nicht überlaufen oder so.

00:21:01: wir haben jetzt nicht den... Das funktioniert wandern.

00:21:05: Wandern, Berge, Ruhe schwimmen das funktioniert bei uns hier im Kino auch sehr gut.

00:21:21: Gibt es was, wo?

00:21:22: Sie sagen jetzt nach siebzehn Monaten?

00:21:25: Damit hätten Sie gar nicht gerechnet.

00:21:28: Dass das so erfolgreich ist?

00:21:32: Ja wir haben erfolgreiches.

00:21:35: Es geht sich dann so.

00:21:36: Es ist logischerweise wenn man nach siebtzehn Monate komplett sich am Markt neu positioniert und neu anfängt Und damit auch ein bisschen spät angefangen haben sag ich mal Ist natürlich nur Luft nach oben.

00:21:48: Das vor der Auslastung her aber Wir haben in den Zahlen, wo wir uns bewegen sollen müssen.

00:21:58: Und auch drüber und so geht ... Aber was?

00:22:01: Nein, ich bist jetzt eigentlich nach siebzehn Monaten.

00:22:04: ja.

00:22:06: Ich hab jetzt nicht so viel nachgedacht, aber es geht sich dann gläuft.

00:22:09: Gut!

00:22:10: Und vom Bau her von diesem Dorf her gibt's da was, wo Sie jetzt sagen, das hätte man noch ein bisschen anders machen

00:22:19: können?

00:22:20: Ja, ja.

00:22:21: Weil das ist jeder, der schon mal ein Privaten im Haus gebaut hat.

00:22:24: Ich glaube auch immer so beim Zweiten funktioniert es dann perfekt.

00:22:29: Beim Ersten haben viele kleine Fehler.

00:22:32: Wir haben natürlich auch kleine Fehler des Einzige.

00:22:34: Wir hätten vielleicht in irgendeinem größeren Schalier, wo man sagt, wo wir eben Targungen sind und was abhalten können.

00:22:44: Das wäre sonst schon noch gewesen.

00:22:45: Aber ansonsten ob das jetzt über die Architektur war oder bei der Ausstattung, da hätten war mir nichts aufgefilmt, was man besser machen hätten sollen.

00:22:55: Es ist ja extrem hochwertig ausgestattet und ich glaube dieser Luxus diese Hochwertigkeit dieses Naturverbundene dieses sehr praktikabler also man hat das Gefühl hier fehlt nix.

00:23:07: Also da gibt es irgendwie keine Dinge die einem fehlen wenn man hier zu Gast ist.

00:23:15: na des finde Gut, dass Sie das sagen oder wahrgenommen haben.

00:23:20: Ja, ich habe immer wieder ... Das ist durchdacht, sag ich mal.

00:23:26: So soll es sein, dass ihm eigentlich nichts fehlt.

00:23:29: Es gibt immer Kleinigkeiten hat man vielleicht die andere Kaffeemaschinen genommen, wo er jetzt ab und zu mal zicken macht aber ansonsten hat es wirklich Gott sei Dank Kleinigkeiten.

00:23:41: Und man hat das Gefühl, man ist so der erste Gast in einem Schalee?

00:23:45: Wir haben hochwertig gebaut, wir haben keine Einzige.

00:23:50: Es werden oft Kunststoffoberflächen, wo dann Holz im Etat hat oder so, was auch vielleicht ganz praktisch ist.

00:23:57: Aber auf sowas haben wir jetzt total verzichtet weil mir alles was aussieht wie Holz soll ein Holz sein und so ist es bei uns auch.

00:24:06: Wir haben die Küchen hochwertigt über das Steinblatt von den Gerätschaften ja dass eben sowas nicht gibt, was halt noch gut nach, wenn es auf siebzehn Monate schon abgewohnt ausschauen würde.

00:24:20: Dann war's im öffentlichen oder im Hotelbereich sehr, sehr schwierig.

00:24:23: aber es gibt ja da verschiedene Sachen wie man das bezieht und wie man es kaufen kann.

00:24:30: Damals auch die Langlebigkeit.

00:24:34: Und sie legen ja sehr viel Wert darauf, dass Sie auch sagen wir haben hier in Arschhauendumgebung ganz viele gute Unternehmer die mehr dann ein Frühstück liefern.

00:24:43: Die mir einen Abendessen liefern.

00:24:45: das funktioniert extrem gut oder?

00:24:47: Ja das hat sich beim Bauern schon ausbezahlt.

00:24:52: Wir haben nur hiesige Firmen gehabt quasi.

00:24:56: Das ist jetzt die weiteste Wahl im Umkreis von.

00:25:03: Das sind wirklich nur heimische Unternehmen, mit denen wir schon eftelhaft was gemacht haben.

00:25:08: Klar war es jetzt oft vielleicht preislich aus der Ferne, wenn man Ausschreibungen hatte, etwas günstiger gewesen und wir haben sie auch ausgeschrieben aber ... Was hilft mir das im Nachgang?

00:25:19: Das hilft mir nichts!

00:25:20: Ich muss klar kommen damit, ich brauche die Info-Orte und wenn man braucht ihn schnell, wenn meistens was kaputt ist dann nicht erst in der nächsten Woche Und auch die Regionalität hat sich komplett durchzogen, ob das jetzt für die Produkte ist vom Frühstück.

00:25:33: Ja wobei das bei unseren Gasthäusern eigentlich gleiche ist, man kann nicht alles aus der Region, das wäre jetzt gelogen wenn man das sagt und das ist ja das Gleiche.

00:25:44: wir haben dann nochmal überlegt Bio-Zertifizieren als Biohotel.

00:25:49: aber das finde ich teilweise oft sehr fragwürdig weil was hilft mir?

00:25:55: Bioprodukte haben, die halbe Welt fliegt.

00:25:59: Das ist meine Meinung und da stehe ich vielleicht nicht allen.

00:26:02: Da haben wir sicher nicht alle die gleiche Meinung.

00:26:04: aber diese Wertschöpfung in der Region kann sich zum stärken und das ist ein wesentlich besser.

00:26:10: als ob ich jetzt dann diesen Stempel aus Bio-Zertifikat habe.

00:26:15: Ihre Gästerstruktur hatten Sie da am Anfang ein Bild?

00:26:20: Und wie ist es denn jetzt?

00:26:23: Sicher macht man sich Vorstellungen zur Struktur, wie was sind die Zielgruppen?

00:26:28: Weil ... Man kann nicht.

00:26:31: War mein großes Ziel alle Zielgruppe anzuspielen.

00:26:34: Das funktioniert nicht.

00:26:36: Glaube positioniert man sich irgendwo und dann hat man diese Vorstellung, wenn wir jetzt als Alter von der Zielgruppee nehmen, dass er das so zwischen fünf und drei Sekunden und sechzig sich einpendelt, Gott sei Dank auch noch mal sehr anders entwickelt.

00:26:55: Also diese Zielgruppe haben wir natürlich auch, aber wir sprechen ja sehr viel junge Leute an.

00:27:02: Weiß ich nicht, ob meine Familien noch haben?

00:27:03: Auch junge Familien!

00:27:04: Aber ja, wir haben ja doch in einem Preissegment, wo es jetzt vielleicht etwas höher ist... ...aber na das ist wirklich ein... durch die Bank, sag ich mal.

00:27:17: Und Sie haben ja Familien wie Sie sagen?

00:27:19: Sie haben Paare... dass sie haben alles durchgehend und das ist auch fein so für Sie!

00:27:27: Ja, ist es ganz klar.

00:27:29: Wir kamen dann schon einmal vor vierzehn Tage gehabt.

00:27:34: Da haben wir natürlich viele Kinder da weil man heute viele Familien gehabt hat.

00:27:39: Dann war schon mal ein Gast da der gesagt hat, das ist alles super bei uns Aber es ist am Pool schon ganz schön laut.

00:27:47: Ja, jeder interpretiert lautstärke anders sicherlich wenn viele Kinder da sind und jeder der mal Kinder hat merkt das, dass er logisch immer mehr Geräuschpegeln steht.

00:27:56: Es war jetzt nicht meines Erachtens jetzt nicht... Nicht derzeit.

00:28:01: man sagt man haut ihn aus.

00:28:02: aber ich habe den Gast auch verstanden.

00:28:04: aber ich hab dann halt gesagt ja wir kommen auch auf jeden Fall wieder und der hat glaube ich auch gleich wieder gebucht.

00:28:18: Wir haben es ganz am Anfang angesprochen, dieses Gastgebertum was ihn ja mit in die Wiegel gelegt wurde von ihren Eltern.

00:28:24: Was reizt sie nach all den Jahren und nach all dem Projekten und weiteren Projekte immer noch an diesem Gastgeber-Tum?

00:28:33: Was reizen wir da?

00:28:34: Die Herausforderung und dass man die Gäste... Ja, der mal den das Bestmögliche anbietet und glückliche Gäste oder zufriedene Gästen nach Hause fahren lässt.

00:28:48: Und

00:28:49: auch

00:28:50: wieder kommen – was reizt mir ja die Steigerung?

00:28:55: Hätte ich bei Ihnen gesagt!

00:28:57: Glaube meine Steigerungen von Übernachtungszahlen, Steigeren von wirtschaftlichen Zahlen.

00:29:02: und auch mittlerweile ist man abhängig von Bewertungen.

00:29:08: Ja, abhängig vielleicht.

00:29:09: Falsche Wort!

00:29:10: Aber Bewertungen haben einfach im Tourismus oder in der Gastronomünktler ist sehr wichtig und wir haben Gott sei Dank nur auf Google quasi nur die besten Bewertung.

00:29:22: und wenn man jetzt auch bei Betalen schaut, haben wir immer den obersten Rängen dabei.

00:29:27: und ja das ist dann schon gut.

00:29:30: und weil sie vorher gefragt haben wie sparen wir Mitarbeiter an?

00:29:34: Wir haben logischerweise ein Bonusprogramm.

00:29:36: was habe ich... Zusatzverkäufe.

00:29:38: Was habe ich?

00:29:39: Wie schauen die Bewertungen aus, wie ist das ganze Betriebsergebnis?

00:29:42: und ja...

00:29:45: Das heißt Thema Marketing und sowas sind schon sehr wichtiges Thema.

00:29:48: Ja,

00:29:48: das ist mittlerweile wichtig wenn man neu anfängt und muss relativ zügig wachsen, wenn man sagt wir fangen jetzt an und es dauert über Jahre.

00:29:57: Logisch braucht so etwas Jahre aber das müssen wir schon ein bisschen beschleunigen sagen wir mal mit einem guten Marketing weil immer das sonst nicht leisten kann.

00:30:07: Ganz einfach, ich brauch

00:30:09: die Buchungen.

00:30:11: Und dieses Akrat-Potikhotel was Sie planen ist das dann auch so dass sich da mit den Chalets die Bälle zuspielen?

00:30:19: Wenn es mal ein Gast gibt der sagt also ich würde lieber im Chalet sein aber ich hätte nächste Woche noch mal einen Meeting und da wäre's natürlich super wenn ich irgendwie eine Räumigkeit hätte oder mein Geschäftsmemium da verbinden

00:30:30: könnte.

00:30:30: Genau richtig auf sowas zählen wir ab Zimmer, die wir jetzt seit nicht so groß sind wie hier.

00:30:38: Ein klasse ... sieben und zwanzig Quadratmeter werden die von der Ausstattung her ähnlich aber in einem Preisgefüge, wo man ein bisschen drunter hin einfach, genau.

00:30:51: Und wir haben einen Aschau, für mich zwar ein Aschauer insgesamt ja, passt hundert Zimmer, aber sowas fehlt halt, wo ich auch diesen Wellenes-Bereich habe.

00:31:04: Wo ich Massagen mit anbieten kann und das gibt es in Aschern nicht.

00:31:08: Und die Region und die Landschaft gibt's her, dass man einfach mehr Touristen noch ziehen kann.

00:31:18: Und dieses Spektrum?

00:31:19: Sie machen ja wie sie sagen den klassischen Gasthof ... Und auf der anderen Seite ein sehr exklusives Schalettorf, jetzt ein Boutique-Hotel.

00:31:28: Ist das auch der Reiz für Sie persönlich zu sagen?

00:31:31: Ich leg mich da nicht fest!

00:31:32: Ich guck was fehlt und ich gucke auf, was ich Lust hätte... ...und dann versuchen wir es zu

00:31:36: realisieren?".

00:31:37: Ja, vor allem bei meinem Vater hat er gesagt, man muss die immer breiter aufstellen falls mal irgendwas nicht so läuft.

00:31:46: Dann sage ich mir einen Bodenbestellplatz, mir haben wir Freibad Und wenn man sich für alle Zielgruppen positioniert, möchte ich gerne alle abgreifen.

00:32:02: Wenn man das so nennen darf und die nicht ermöglichen.

00:32:07: Das ist auch für Aschau korrigieren Sie mich aber da ist ja jemand wie sie ... Ich sag jetzt mal Gold wert?

00:32:16: Weiß ich nicht, weil wir selber nicht anmaßen zu behaupten.

00:32:20: Man hört es immer wieder.

00:32:21: Als die Familie Heinrichsburg in der Kinder da war eine Asche ausgestorben.

00:32:27: Ja, wir haben einen sehr guten Stand im Ort, das ist richtig auch an der Gemeinde.

00:32:34: Es wollte dann mal in Aschau jemanden was entwickeln oder ein bisschen Sachen rankehren zu Aschen.

00:32:39: war ein Baudreger und so.

00:32:41: Und das hat leider nicht so funktioniert, wir haben da auch schon immer ein bisschen einen Vorschuss vor der Gemeinde weil normalerweise wenn man sowas realisiert dann gibt es meistens Vorhaben bezogen.

00:32:50: die Verbauungspläne wo du vorher alles festlegen musst wie wird das?

00:32:54: Wie muss es sein was eigentlich in der Regel so ist dauern aber länger.

00:32:58: mit der dritten Auslegung und ich habe dort mal gesagt sage ich mich hier schnell das realisieren.

00:33:05: Und die sind dann mit normalen Bebauungsplanungen gegangen.

00:33:07: Bei mir ist das auch das menschliche, dass ich meine Art sage immer ... wir haben nun nie irgendwie enttäuscht, sag ich mal.

00:33:15: Das, was ich sage, wird es auch gemacht werden, wie es eigentlich normal sein sollte.

00:33:20: und ja, wir haben da schon einen kurzen Ending vom Tourismus und so in den Ausschau.

00:33:25: Die glaube ich, sind schon froh, dass sie uns haben.

00:33:37: Das hatte ich zu Anfang gefragt.

00:33:39: Ich hab gesagt, ja kann man sowas woanders realisieren?

00:33:41: Deswegen, ach schau!

00:33:42: Da kommen Sie her also... Und sie sind da so verwurzelt.

00:33:46: Ich meine einfach nur, man ist ja halt schnell dabei und sagt das Konzept funktioniert super!

00:33:51: Das machen wir jetzt in – ich habe keine Ahnung – auf Mallorca.

00:33:54: Ja nein,

00:33:55: ich weiß nicht was Sie meinen oder... Da bin ich zu sehr, wie Sie gesagt haben, verwurzelte hier die Region.

00:34:06: Der nächste Gasthof ist zwar im Nachbauort, aber ich bin eigentlich schon in der Region.

00:34:12: Ich bin ja kein Immobilien-Entwickler.

00:34:14: Das sollen wir noch machen mit großen Ketten und da gibt es wirklich viele, die das sehr gut machen.

00:34:20: In den Anfanghaushaltenken und so weiter.

00:34:24: Aber das hat's dann nicht meins.

00:34:27: Und wenn Sie mit der Familie mal Ferien machen?

00:34:29: Ja!

00:34:30: Ich gehe davon aus, dass sie das auch tun.

00:34:34: Dann hat man da so ein bisschen die Unternehmer, Gastronom-Hotelierprille?

00:34:40: Naja, feinlich nimmt man das wahr und schaut mal.

00:34:44: Und was macht der?

00:34:45: oder wie machen's die?

00:34:47: Aber ich bin jetzt glaube ich wenig kritisch oder so.

00:34:50: Ich darf mir das nicht anmaßen.

00:34:52: Ich kann es ja aus sich kennenlernen sehr gut sagen.

00:34:54: Das war halt so nix oder so... aber im Urlaub habe mich eigentlich meine Ruhe hatte bei einer gesagt Meistens ins Warme, sag ich mal.

00:35:06: Wenn Sie einen Tag haben, wo Sie wissen, da will niemand was, den nehm' ich mir raus!

00:35:10: Kein Telefon, kein Kontakt hier in der Umgebung... Was ist dann so, wo sie sagen, das ist mein Tag?

00:35:16: Das mache

00:35:16: ich.

00:35:17: In der Umgewung.

00:35:19: Jetzt hätte man ja gesagt, der Tag kommt nicht vor.

00:35:22: Deswegen sage ich also wenn Sie ihn betteln.

00:35:24: Weil wenn ich hier bin in der Nähe, habe ich keinen Urlaub sondern muss immer weg sein.

00:35:32: Was hier in der Region, wenn ich jetzt einen Tag hätte.

00:35:39: Ich würde sagen irgendwo bei einem befreundeten Gastronom in Erl zum Beispiel, gut essen gehen oder nachmittag da und da gut gelassen mit einer guten Elben... ich liebe Kulinarik, ich liebe gute Reine!

00:35:53: Und ja das war so

00:35:55: was.

00:35:56: Ansonsten sind die mit der Familie gerne im Süden?

00:35:58: Ja richtig genau.

00:36:01: Auch immer in der Nähe des Meeres?

00:36:03: Oder ist das nicht so wichtig?

00:36:06: Ja, ein Eigenschuss.

00:36:07: Wir haben noch einen kleinen auch.

00:36:11: Das ist zu klein.

00:36:12: sein Nummer zwölf.

00:36:14: Ich mag einfach gern warmes Wasser und Wetter.

00:36:22: Es gibt ja ganz sicher bei jemanden wie Ihnen Visionen.

00:36:27: oder ist es oft extrem spontan?

00:36:30: Nein, das ist sicher.

00:36:31: Aber man hat eine Vision, dass man weiter tut.

00:36:35: und wie gesagt wir haben ja das Roseneimer Herbstfest zum Beispiel oder die Halle betreiben wir es ganze Jahr und um ein Rosenheimer Herbst fest haben wir sieben Tausend Sechs-Hunderts Sitzplätze.

00:36:47: Das heißt quasi kann man sich vorstellen wie ein Oktoberfest zählt in der Größe.

00:36:50: Die haben mehr zwischen sieben und neun tausend Da wir auch jedes Jahr quasi einen neuen von der Optik her und so weiter, dass das einfach für ein Gast wieder so ist.

00:37:01: Dass wir ein Gast attraktiver werden und ansprechender weil es ist... Das haben wir einmal gesagt, das ist ja ein Selbstläufer.

00:37:09: oder so wie es auch eine private Vermieter gibt in Aschau.

00:37:11: Das ist alles ein Selbstläufer momentan, weil sie Aschei ist.

00:37:14: gut da sind die Gäste da und wir haben ehemals ausgebucht.

00:37:17: aber da muss man sich langfristig glaube ich schon ein bisschen davon verabschieden weil von selbst läuft's nicht mehr.

00:37:27: Der Gast wird ihm anspruchsvoller.

00:37:29: Weil das Angebot wird er immer größer und breiter und es ist sehr gut so dass der Gast ansprungsvoller wird.

00:37:35: Wir freuen uns auf einen anspruchsvollen Gast.

00:37:41: Mein Visionen, dass man sicher ist ... Wir haben zwei Gras-TV, die haben alt gemalt und dann geht es da wieder vom Zimmer erneuern los.

00:37:52: Weil wenn du einfach stehbleibst, das hat man leider in unserer Region ganz oft.

00:37:58: Da wird dann nie recht viel was gemacht der Juni oder die nächste Generation.

00:38:06: Und dann ist es ein wahnsinniger Investitionsstau da und dann sagen sie, naja auf damit, ich mach die Wirtschaft zu.

00:38:11: Darum haben wir ja so Wirtestärmen.

00:38:13: Das ist schon alles ein bisschen ausgemacht auch leider.

00:38:16: Da versuchen wir mit Sicherheit das wir das nicht

00:38:20: haben.

00:38:21: Und wie schaffen Sie es?

00:38:23: ähnlich wie Ihr Vater?

00:38:24: Es schafft überall Präsenz zu sein.

00:38:27: Ich will mal gucken, wie's läuft!

00:38:30: Ja, ich bin entweder im Büro oder viel im Auto.

00:38:33: Da draußen ist meine Frau und die drogt mir am meisten vertreten.

00:38:41: Aber es funktioniert.

00:38:43: Du musst ja überall mal schauen!

00:38:48: Also ich finde, man merkt extrem auch dieses Herzblut und diese Freude an all dem was sie so schaffen.

00:38:55: Das machen wir noch besser für den Gast.

00:38:58: einfach immer wieder schön!

00:39:00: Und das ist sehr besonders wie ich finde.

00:39:04: Am Ende einer jeden Folge von Wachs & Gäste stelle ich meinem Gast die Frage beziehungsweise würde ihn bitten... Die zweite Hälfte eines Satzes, den ich beginne einfach spontan zu beenden.

00:39:20: Wollen wir

00:39:20: das mal machen?

00:39:21: Probieren

00:39:21: wir es!

00:39:22: Der perfekte Moment ist für mich...

00:39:27: Also, das war ... der perfekten Moment ist bei mir.

00:39:35: Das ist der perfektive Moment für mich.

00:39:40: Wenn's beruflich gut läuft und der Familie gut geht, sagen wir, das ist eigentlich der perfeksste Moment.

00:39:44: Es ist vielleicht nicht unbedingt aufs Wirtschaftliche oder die Gäste abgezielt aber Ja, weil man das eigentlich schon sehr wichtig ist, sage ich mal.

00:39:54: Ich war mir da das andere einfach alles leuscht aber dann kommt eigentlich schon die Familie, dass es das größte Augenmerk

00:40:02: ist.

00:40:10: Lieber Herr Heinrichsberger!

00:40:12: Vielen Dank für das Gespräch und dafür, dass wir ein bisschen genauer hinschauen durften auf Agrar, auf Unternehmertum, auf Gastfreundschaft und vor allem auf den Menschen dahinter.

00:40:24: Für alles was noch kommt wünsche

00:40:27: Viel

00:40:27: Freude am Tun, gute Ideen und weiterhin den Mut Dinge anders zu machen wenn sie sich anders genau richtig anfühlen.

00:40:37: Danke dass ich ihr Gast

00:40:38: sein durfte und einfach schön hier zu sein.

00:40:42: Ich sage auch vielen Dank.

00:40:43: Ich habe mich sehr gefreut!

00:40:45: Und wie er jetzt ein bisschen neugierig geworden ist auf Akrat und auf die Magie dieses ganz besonderen Ortes.

00:40:52: vielleicht ist das genau der richtige Moment es selbst zu entdecken.

00:40:57: Ein Danke auch an alle, die Wachs- und Gäste hören.

00:41:00: Weiter empfehlen und teilen.

00:41:01: bis zum nächsten Mal!

00:41:03: Schön, dass ihr dabei wart!

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